„Caritaswerk St. Josefshaus Neustadt“ hilft den Senioren beim Umzug

Von Josef Kastl · 11. November 2025 um 05:00

Der zukünftige Eingang befindet sich in der Krankenhausstraße. Im Neubau (im Bild rechts) beziehen zurzeit 20 Senioren ihr neues Zuhause. - Foto: Josef Kastl

Nachdem die Trägerschaft und der Betrieb neu geregelt wurden, begann im Jahr 2023 der neue Eigentümer mit „Umbau und Erweiterung des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Josef“. Als Förderverein fühlt sich der frühere Träger „Caritaswerk St. Josefshaus Neustadt a.d. Donau“ immer noch stark mit der sozialen Einrichtung verbunden. Bei der Mitgliederversammlung berichtete der 2. Vorsitzende Max Moritz von einem Meilenstein in der 72-jährigen Geschichte.

Eingangs begrüßte Vorsitzender Stadtpfarrer Thomas Stummer neben den 15 anwesenden Mitgliedern auch die Pflegedienstleiterin Madeleine Karnahl und die zukünftige Einrichtungsleiterin Carina Brandl: „Für uns ist wichtig, dass wir mit Ihnen auf einer Ebene zusammenarbeiten und wir freuen uns, dass sie da sind.“

Sachstand „Herzensprojekt“

Max Moritz gab einen Überblick über die Eigentums- und finanziellen Verhältnisse des gemeinnützigen Vereins. Anschließend informierte er über den Sachstand seines „Herzensprojektes“, dem „Umbau und der Erweiterung des Caritas Alten- und Pflegeheims St. Josef“. Mit dem Übergang der Geschäftsführung zum 1. Januar 2021 an die „Caritas Wohnen und Pflege gGmbH“ in Regensburg und des Gebäudes am 4. September 2023 an das „Katholische Wohnungsbau- und Siedlungswerk der Diözese Regensburg GmbH“ (KWS) waren die Voraussetzungen geschaffen, die Einrichtung mit einer Erweiterung und Sanierung zukunftsfähig zu machen.

Corinna Brandl (rechts) stellt sich als zukünftige Einrichtungsleiterin den beiden Vorsitzenden Pfarrer Thomas Stummer (li) und Max Moritz (mi) vor. - Foto: Josef Kastl

Nach dem Abbruch des früheren städtischen Krankenhauses, das seit 1984 dem Altenheim angegliedert war, begann im Jahr 2023 die Errichtung eines Neubaus und eines Anbaus an das bestehende Gebäude durch die KWS auf dem Grundstück des „Caritaswerk St. Josefshaus Neustadt“ auf Erbpacht-Basis. „Der erste Projektabschnitt „Neubau“ ist nun fertig gestellt und in drei bis vier Wochen werden die ersten Bewohner umziehen können“, gab sich Max Moritz in der Versammlung Ende September optimistisch.

Bei einer Begehung in der ersten Novemberwoche verwies er freudestrahlend auf die ersten 20 Bewohner, die vom bestehenden Ostgebäude in den Neubau umziehen. Dieser Teil wird dann generalsaniert, mit einem Anbau erweitert und im Erdgeschoss eine vollständig abgeschlossene Abteilung mit Garten für dement kranke Menschen eingerichtet.

Zeitgemäßes Zuhause

Nach Fertigstellung ziehen die im alten Gebäudeteil verbliebenen Senioren hier ein, um dann im dritten Projektabschnitt dort ebenfalls eine Generalsanierung zu ermöglichen. „Ende 2026 können wir dann 80 Menschen, davon 20 dement kranke, ein zeitgemäßes, modernes und freundliches Zuhause bieten“, ist sich Moritz sicher. Bis es so weit ist, sieht er aber noch einige logistische Herausforderungen beim Umzug auf sich und die Vereinsmitglieder zukommen. So wie sie bereits beim Entrümpeln des alten Krankenhauses geholfen haben, werden sie auch in den nächsten Wochen beim Umzug der Senioren in den Neubau unterstützen.

Die Pflegekräfte freuen sich auf die besseren Arbeitsbedingungen, wie z.B. einen zweiten Aufzug und die geräumigen Gemeinschaftsräume. So manchem Bewohner müssen sie gut zureden zur „neuen Heimat“, andere haben genaue Vorstellungen von der Einrichtung ihres neuen Zuhauses.

Auch nach Abschluss des Projektes wird der Verein in vielfältiger Weise gefordert sein, um den Pflegern und den Heimbewohnern die Arbeit und den Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Dafür wäre es wichtig, dass das „Caritaswerk St. Josefshaus“ durch neue Mitglieder gestärkt wird. Interessenten können sich gerne an max_moritz@t-online.de wenden.

<?ZE?><?ZE?><?ZE?><?ZE?><?ZE?><?ZE?><?ZE?>Eine provisorische Schall- und Staubschutzwand trennte den neuen Anbau vom bestehenden Gebäude. Sie wird Mitte November abgebaut. - Foto: Josef Kastl