Eintritt fürs Osserbad wird teurer

Lam. Verschiedene Preissteigerungen haben in Summe zur Folge, dass die Eintrittspreise ins Osserbad ab 1. Januar 2026 angehoben werden und diesbezüglich die Gebührensatzung angepasst wird. Ein Beispiel: Für ein bisher Sieben-Euro-Billett werden künftig acht Euro erhoben. Der Marktrat votierte in der Sitzung am Montag einstimmig dafür.
Dieselben Beweggründe verteuern auch den Zutritt zur Fürstenzeche, den das Gremium ebenso befürwortete. „Aktuell haben Erwachsene sieben Euro bezahlt, künftig müssen sie neun Euro aufwenden“, erklärte Bürgermeister Paul Roßberger. Bei den Kindern beträgt der Aufschlag 1,50 Euro. In Sachen „Essen und Trinken“ sowie Sonderaktionen wie „Auszeiten im Bergwerk“ wurde der Bürgermeister ermächtigt, bei Bedarf nachzujustieren. „Wir hatten 2025 5500 Besucher. Mit den Einnahmen konnte der Personaleinsatz gedeckt werden“, informierte der Bürgermeister. Aufgrund der getätigten Investitionen und der normalen Unterhaltskosten sei man von einer schwarzen Null noch etwas entfernt. Nichtsdestotrotz dürfe der Markt Lam als Betreiber stolz auf das Erreichte sein.
Die Genehmigung der Niederschrift über die öffentliche Gemeinderatssitzung vom 6. Oktober erfolgte einstimmig. Der Bürgermeister berichtete von den Geschehnissen seither. Unter anderem stimmten sich die Stadt- und Gemeindewerke im Landkreis über die Vermarktungsstrategie in Sachen Strom ab. Roßberger dankte Alois Vogl jun. sowie der HvO-Gruppe für die Organisation eines Erste-Hilfe-Kurses für Vereinsmitglieder. Am Dienstag, 21. Oktober, wurde die Probebohrung im Schulweg durchgeführt, um mit der Planung fortfahren zu können. Am 23. Oktober fand die Jahreshauptversammlung des Zweckverbandes Kommunale Verkehrssicherheit statt. Es gebe mittlerweile die Möglichkeit, die Meldung des Kurbeitrags überwachen zu lassen. Darüber werde man sich im Detail noch informieren, weil immer wieder Unregelmäßigkeiten auftreten.
Am vergangenen Mittwoch stimmten sich die Fachplaner für den Bauabschnitt III in der Schule ab. Im Kommunalen Finanzausgleich für 2026 gibt es Investitionssondertöpfe unter anderem für Schulen. Derzeit kläre die Verwaltung mit der Regierung ab, inwieweit Lam bezüglich des Bauabschnitts III die zehn Prozent zusätzliche Fördermittel abgreifen kann. Am 19. November ab 13 Uhr finde ein Tourismus-Workshop im Rathaus statt, zu dem sich noch Teilnehmer in der Tourist-Info anmelden können. Da der restliche Glasfaserausbau durch die digitale Infrastruktur in naher Zukunft starte, werden die betroffenen Adressen aufgesucht.
Vor dem Hintergrund, dass es für die Atemschutzgeräte, die einwandfrei funktionieren, nur mehr bis 2031 ausreichend Ersatzteile gibt, wurde die weitere Vorgehensweise diskutiert. „Wir können noch einmal sechs Jahre verlängern, müssen dann aber 2030 für beide Feuerwehren neue Atemschutzgeräte anschaffen“, so Roßberger. Auch die Grundüberholung der Atemschutzgeräte sei mit 600 Euro pro Gerät kostenintensiv und belaufe sich auf 12 800 Euro. Für neue Geräte würden circa 3500 Euro pro Stück, also bei den 14 Geräten 49 000 Euro in Rechnung gestellt. Eventuell gebe es bis dahin eine Sammelbestellung mehrerer Feuerwehren. Seit der Umstellung auf den Digitalfunk sei keine Funkverbindung mit den Masken mehr möglich, obwohl diese an sich einwandfrei funktionieren. „Das heißt, wir brauchen neue, funktaugliche Masken“, schlussfolgerte der Bürgermeister.
Das Gremium votierte für die Sechs-Jahres-Grundüberholung für 12 800 Euro und den Kauf funktauglicher Masken für beide Feuerwehren Lam und Engelshütt für 18 495 Euro brutto. Der Gemeinderat genehmigte die überplanmäßigen Ausgaben.