Toter Burglengenfelder Schwan war nicht mit Vogelgrippe-Virus infiziert

Der leblose Schwan, den Aktivisten des Tierschutzvereins im Städtedreieck im Landkreis Schwandorf kürzlich am Naabufer nahe des California-Weihers entdeckt haben, war nicht mit dem Virus der Vogelgrippe infiziert.
Dies habe eine entsprechende Untersuchung durch das Veterinäramt bestätigt, berichtete Vereinsvorsitzender Peter Eberhardt am Dienstag. Damit erhärtete sich allerdings der Verdacht, dass sich der Schwan erdrosselt haben könnte.
Wie berichtet, war an dem toten Tier eine Angelschnur festgestellt worden, die sich um den Hals gewickelt hatte. Vermutlich versuchte der Vogel verzweifelt, sich davon zu befreien. Aus diesem Grund informierten die Tierschützer auch die Polizei, bei der bisher jedoch keine sachdienlichen Hinweise eingegangen sind.
Bundesweit sorgt die Ausbreitung der sogenannten Vogelgrippe, auch Geflügelpest genannt, derzeit für große Sorgen. Auch wenn der Landkreis Schwandorf bisher verschont geblieben ist, treffen die zuständigen Behörden erste Vorbereitungen. Bei einem weiteren toten Schwan, der im Raum Schwarzenfeld entdeckt wurde, stand das Untersuchungsergebnis am gestrigen Dienstag noch aus.