Drei Stunden Vollsperrung nach Unfall auf der A3 mit sechs Fahrzeugen – Hoher Schaden

Ein missglückter Fahrstreifenwechsel hat am Freitagabend auf der A3 bei Regensburg einen schweren Unfall ausgelöst. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge beteiligt, zwei Menschen wurden verletzt. Die Autobahn musste für rund drei Stunden voll gesperrt werden.
Der Unfall ereignete sich laut Polizei gegen 20 Uhr auf der A3 in Fahrtrichtung Frankfurt zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Universität und dem Autobahnkreuz Regensburg. Insgesamt waren sechs Fahrzeuge beteiligt, der Gesamtschaden wird auf rund 48.000 Euro geschätzt.
Fahrstreifenwechsel war Auslöser
Ein Fahrer eines Hyundai wollte vom mittleren auf den linken Fahrstreifen wechseln und übersah dabei einen Mercedes, der sich auf gleicher Höhe befand. Der Mercedesfahrer bremste stark ab, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen einen Sattelzug. Der Wagen schleuderte daraufhin in die Mittelleitplanke und kam quer auf der Fahrbahn zum Stillstand.
Kurz darauf kollidierte ein BMW mit dem unbesetzten Mercedes. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der BMW gegen einen weiteren Lastwagen geschoben. Der Mercedes wurde dabei erneut gegen einen VW auf dem mittleren Fahrstreifen geschleudert.
Drei Stunden Vollsperrung
Der 65-jährige Mercedesfahrer sowie die Fahrer des Hyundai und der beiden Sattelzüge blieben unverletzt. Der BMW-Fahrer kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Ein Mitfahrer im VW zog sich Schmerzen am Arm, Nacken und Fuß zu und wird stationär behandelt. Mercedes und BMW erlitten Totalschaden, an den übrigen Fahrzeugen entstanden Blechschäden.
Wegen ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn gereinigt werden. Die A3 war für etwa drei Stunden vollständig gesperrt, der Verkehr wurde über die Anschlussstelle Regensburg-Universität abgeleitet. Neben der Berufsfeuerwehr Regensburg waren auch die Freiwilligen Feuerwehren Burgweinting und Graß sowie die Autobahnmeisterei Pollenried im Einsatz.