Im Keller der Alten Mälzerei riecht es immer ein bisschen nach Rauch und Geschichte

Vor kurzem musste unsere Reporterin Viola Wiesbauer einmal wieder an eines ihrer schönsten Konzerterlebnisse letzten Herbst in Regensburg denken. Es fand in der Alten Mälzerei statt, unten im Keller, dort, wo es immer ein bisschen nach Rauch und Geschichte riecht. Von dem Abend mit einer kleinen Punkband schreibt sie in unserer Kolumne „Rengschburg mit allem“.
Den Namen der kleinen Punk-Band Namen kannte ich damals nicht, aber das Gefühl, das dieser Abend hinterlassen hat, bleibt. Selten habe ich so viele gute Vibes in einer Menge gespürt. Niemand war da, um gesehen zu werden. Niemand, um sich wichtig zu machen. Alle hatten ein gemeinsames Ziel: die Musik zu fühlen, sich treiben zu lassen und für einen Moment alles andere zu vergessen. Dieses Kollektivgefühl war magisch.
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Ich war ohne Erwartungen hingegangen und vielleicht war es genau das, was den Abend so besonders machte. Keine großen Namen, keine Effekte, kein überproduzierter Sound. Nur Menschen, Musik und ein Raum, der vibrierte. Manchmal braucht es nicht mehr. Nur eine Band, die alles gibt, ein Publikum, das alles annimmt, und einen verrauchten Keller in Regensburg, in dem sich ein Abend leise ins Gedächtnis brennt.