„Ein starkes Zeichen für Neutraubling“

Neutraubling. Die CSU startet in den Wahlkampf. Im Kulturhaus wurden nun die 24 Kandidaten vorgestellt. Schon in der Eröffnungsrede blickte der Fraktions- und Ortsvorsitzende Dr. Philipp Ramin optimistisch in den Wahlkampf: „Bereits 2024 haben wir begonnen, Kandidaten zu gewinnen. Wir haben viele Gespräche geführt – und ich kann Ihnen sagen: So viele Interessenten wie dieses Mal hatten wir seit vielen Jahren nicht mehr. Das ist ein starkes Zeichen für unseren Ortsverband und Neutraubling“, wird er in einer Pressemitteilung der CSU zitiert.
Das habe man mit der intensiven und kontinuierlichen Arbeit des Ortsverbandes erreicht. Auch politisch wurden Akzente gesetzt. So wurden Anträge zur Neuunterbringung des Wertstoffhofs, zur Verbesserung des Wochenmarkts, zur Bekämpfung der illegalen Müllablagerung im Stadtgebiet, zur Taubenproblematik oder zur kostenlosen Nutzung von städtischen Einrichtungen für Feuerwehrleute eingebracht. „Wir waren noch nie die Lautesten im Stadtrat, aber wir waren immer diejenigen, die sich sachlich und argumentativ mit den Themen beschäftigt haben“, so Ramin. Die Wahl wurde von Altbürgermeister Heinz Kiechle geleitet. Auf Vorschlag des Ortsvorstandes wurden als Kandidaten für die Stadtratswahl gewählt: Dr. Philipp Ramin, Sabine Zink, Georg Wilfling, Michael Melcher, Christian Handl, Anna Picka, Harald Dörner, Jan Weiß, Christina Fetoshi, Michael Grasser, Fabrizio Schiavi, Georg Wechselberger, Hannes Gaugler, Maria Heil, Roman Reinisch, Sophie Schantl, Marco Jakob, Florian Fuchs, Evi Sauer, Hubert Schindler, Thorsten Dengl, Thomas Schantl, Volker Herzig und Pavel Grnja. Alle Kandiaten wurden einstimmig aufgestellt.
Die CSU wird jedoch ohne eigenen Bürgermeisterkandidaten in die Kommunalwahl starten. Mögliche Personen hätten aus beruflichen, familiären oder anderen Gründen nicht mit voller Energie in den Wahlkampf einsteigen oder das Amt annehmen können.
„Wir wollten nicht einfach mal antreten, um die Chancen zu erhöhen oder ein paar mehr Stimmen mehr zu bekommen“, erklärt Ramin, der selbst als möglicher Kandidat in Aussicht stand. „Es wäre den Bürgerinnen und Bürgern gegenüber nicht fair, für dieses Amt zu kandidieren, obwohl man schon heute weiß, dass man es nicht antreten kann.“