Bürgermeisteramt: Erich Meidinger tritt wieder in Ebermannsdorf an

Von Paul Böhm · 24. September 2025 um 19:00

Bürgermeister Erich Meidinger ist wieder der Spitzenkandidat der CSU-Ebermannsdorf/Pittersberg. Somit tritt er bei den Kommunalwahlen im März 2026 erneut für das Bürgermeisteramt in Ebermannsdorf an. Mit einem einstimmigen Vertrauensbeweis haben die Mitglieder des Ortsverbandes dem Amtsinhaber bei der Mitgliederversammlung im Berggasthof erneut das uneingeschränkte Vertrauen ausgesprochen.

Die Wahlhandlung bei der Nominierungsversammlung wurde von Dr. Harald Schwartz (CSU) geleitet. Wie Bürgermeister und Ortsvorsitzender Meidinger betonte, sei es das erklärte Ziel des Ortsverbandes, mit ihm als Bürgermeister und einer Mehrheit im Gemeinderat seine Heimatgemeinde weiterhin zuverlässig voranzubringen, zu gestalten, innovativ und stark zu machen.

„Ich kann nur eins sagen, ich brenne weiter für das Amt des Bürgermeisters“, so Meidinger. Diese Aufgabe habe ihn in den letzten fünfeinhalb Jahren mit Stolz und Demut erfüllt. Das Bürgermeisteramt wolle er auch künftig mit ganzer Kraft ausüben. „Diese Gemeinde und ihre Menschen liegen mir besonders am Herzen“, betonte Meidinger.

Viele laufende Projekte

„Manche Entscheidungen sind auf Grund der Mehrheitsverhältnisse im Gemeinderat nicht immer leicht umsetzbar gewesen, aber dieses Amt lebt man rund um die Uhr und es ist mir eine Herzensangelegenheit, unsere Gemeinde weiterzuentwickeln und gemeinsam voranzubringen“, so Meidinger weiter. Gemeinsam habe man viele neue Ideen, Pläne und Ziele. Es gäbe viele laufende Projekte, die noch nicht abgearbeitet seien.

„Ich trete an als zentrale Identifikationsfigur für Politik mit Augenmaß und Herz zum Wohl unserer Gemeinde“, sagte er. Als Bürgermeister werde für ihn die Zusammenarbeit mit allen Bürgern im Vordergrund stehen. Denn nur gemeinsam könne man die Gemeinde weiterentwickeln und die Zukunftsherausforderungen meistern.

„Wir konnten in den letzten Jahren vieles bewegen – und dies auch in der Opposition“, blickte der Bürgermeister zurück. Zu den großen Projekten der vergangenen Jahre hätten zum Beispiel das Corona-Management gezählt, die Umsetzung der Neuen Mitte mit dem Rathausplatz sowie Rathaus und Bürgerpark. Fuß- und Radwege, barrierefreie Bus-Haltestellen, der Neubau des Kindergartens „Sonnenschein 2“ und die Offene Ganztagesbetreuung seien ebenfalls zu nennen. Weitere Projekte waren laut Meidinger PV-Anlagen, die LED-Nachrüstung, der Glasfaserausbau Pittersberg, die Umgestaltung des Dorfweihers in Pittersberg, der dortige Kräutergarten und die Ertüchtigung des Vereinszentrums in Pittersberg.

Erweiterung des Gewerbegebietes steht an

Die Erschließung Schafhof-Ost, die Anlage von Streuobstwiesen mit dem „Bürgerplätzchen“ und Aufforstungen würden ebenfalls dazugehören. Das Wohnbaugebiet „Barbarafeld“ sei vermarktet, Spielgeräte erneuert und gebaut worden. Eine Bürger-App samt einer neuen Homepage sei eine gerne angenommene Bürgerinformation. Dazu komme die Schaffung von Urnengrabstätten und Regenrückhaltemaßnahmen. Dies sind laut Meidinger die großen Projekte, die in der auslaufenden Wahlperiode gemeinsam umgesetzt wurden. Eines der nächsten großen Ziele sei die Erweiterung des Gewerbegebietes Schafhof-Ost.

„Meine Kraft, Kreativität und Leidenschaft setze ich weiter für eine soziale, faire Gemeinschaft, für einen guten Start ins Leben unserer Kinder und unserer Jugend ein“, versprach er. „Dazu gehören für mich und unseren CSU-Ortsverband starke Vereine, die Sorge um unsere Senioren und der Erhalt und die Verbesserung unserer Lebensgrundlagen für eine lebenswerte und lebendige Gemeinde. Das „Wir“ muss im Mittelpunkt stehen – denn wir alle sind die Gemeinde Ebermannsdorf“, so der Rathauschef weiter.

Liste folgt im Oktober

Die Liste der Kandidaten für den Gemeinderat will der CSU-Ortsverband bald, im Oktober, präsentieren. Von Seiten der Stadt Amberg unterstrich Bürgermeister Martin Preuß (CSU) die gute und freundschaftlich geprägte Zusammenarbeit mit der Gemeinde Ebermannsdorf. „Wir Amberger schätzen Erich Meidinger als einen Bürgermeister mit Herz und Kompetenz, dessen Stärke es ist, auch mit leisen Tönen hervorragend punkten zu können“, erklärte der Politiker.

MdL Harald Schwartz (CSU) nannte Meidinger die Gallionsfigur der Christsozialen in der Gemeinde, dem trotz einer fehlenden Mehrheit im Gemeinderat viele richtungsweisende Projekte gelungen seien. „Arbeiten wir gemeinsam daran, dass sich dieses Mehrheits-Verhältnis im Gemeinderat in Ebermannsdorf zu Gunsten der CSU wieder verlagert“, sagte er.

Meidinger ist in Pittersberg aufgewachsen und wohnt seit 1989 in Ebermannsdorf. „Wir können für die Gemeinde Ebermannsdorf viel erreichen, wenn wir miteinander reden, zusammenhalten und gemeinsam die Projekte anschieben“, so formuliert er seine Überzeugung.

Er wolle weiter Verantwortung übernehmen und die Sorgen und Nöte der Bürgerschaft und der Gemeinde ehrlich, zuverlässig und zielstrebig anpacken. „Ich bin bereit, mich erneut als Bürgermeister einzusetzen, um die Zukunft der Gemeinde Ebermannsdorf erfolgreich zu gestalten“, versicherte er.