„Schön, wieder hier zu sein“: Neuer Rodinger Realschul-Konrektor freut sich auf die Aufgaben

Von Oliver Hausladen · 23. September 2025 um 15:00

„Ich habe gewusst, was auf mich zukommt – im positiven Sinne.“ Das sagt Markus Gruber, der von 2017 bis 2020 schon einmal 2. Konrektor an der Rodinger Realschule war und in diesem Schuljahr als erster Vertreter von Direktor Alexander Peintinger zurückgekommen ist

. Gruber freut sich sehr über den Posten in Roding und habe die „Feuertaufe“, die Begrüßung der Gäste und die Moderation des Festaktes anlässlich der Wiedereröffnung von Turnhalle und Hallenbad, mit Bravour gemeistert, lobt sein alter und neuer Chef.

Zuletzt fünf Jahre in Viechtach tätig

Viele Gesichter und Abläufe sind Gruber schon bekannt, erzählt er nach seinen ersten Tagen im neuen Amt. Doch habe sich auch einiges verändert. „Manchmal komme ich mir noch vor wie ein Fünftklässler“, erzählt der 57-Jährige mit einem Lächeln. Jede Schule habe ihre Besonderheiten. Dass er schon einmal drei Jahre lang an der Konrad-Adenauer-Realschule tätig war, erleichtere aber viel; auch, dass er an seiner letzten Stelle als Realschul-Konrektor der Staatlichen Realschule Viechtach sehr ähnliche Aufgaben hatte.

„Die Stelle war ausgeschrieben, ich war sehr gerne hier, und die Rodinger Realschule hat auch einen guten Ruf“, berichtet Gruber, warum er sich beworben hat, nachdem Bernhard Kolbeck als neuer Leiter zur Realschule in Neufahrn in Niederbayern gewechselt ist. Dass er den Zuschlag bekommen hat, freue ihn sehr, erzählt der 57-Jährige, der in Nittenau wohnt. „Es ist schön, wieder hier zu sein.“

Unterricht und Verwaltung

Neben dem Unterricht in Mathematik, Physik und Informationstechnologie hat Gruber als ständiger Vertreter des Direktors auch zahlreiche Verwaltungsaufgaben. Ebenso ist er stellvertretender Leiter des Seminars in der Lehrerausbildung. „Es geht auch darum, sich alles anzueignen, was nötig wäre, um die Schule zu leiten, falls der Direktor ausfällt“, erläutert Gruber. Nach fünf Jahren in Viechtach, wo es ihm sehr gut gefallen habe, wie er betont, sei nun die Zeit für einen Wechsel zurück nach Roding gekommen gewesen.

Das Abitur hat der 57-Jährige am Albertus-Magnus-Gymnasium in Regensburg gemacht, bevor er als Referendar am Institut für Lehrerausbildung in Pasing sowie an den Realschulen in Puchheim und Taufkirchen tätig war. Den ersten Einsatz als Lehrer hatte Gruber an der Knabenrealschule der Diözese Eichstätt in Rebdorf. Es folgten Einsätze in Friedberg, Nabburg und Neunburg vorm Wald. Von April 2013 bis Juli 2014 ging es für ihn zum ersten Mal nach Viechtach, wo er als 2. Realschulkonrektor tätig war. Nach drei Jahren in der gleichen Funktion an der Staatlichen Realschule Regensburg II ging es nach Roding, bevor er die vergangenen fünf Jahre wieder in Viechtach wirkte.

„Feuertaufe“ souverän gemeistert

Auch bei Schulleiter Peintinger ist die Freude groß, dass es einen nahtlosen Übergang gegeben hat und die Schulleitung pünktlich zum Start in das neue Schuljahr komplett war. Mit Gruber sei ein „Top-Mann“ zurück nach Roding gekommen, der sich sehr schnell eingewöhnen werde, weil er viele Abläufe schon kenne und das Tätigkeitsgebiet in weiten Teilen dem aus Viechtach entspreche. Die Moderation des Festaktes nach dem Ende der Sanierung von Hallenbad und Turnhalle unter anderem mit Minister Albert Füracker habe er sehr souverän gemeistert. Dies werde auch bei anderen kommenden Aufgaben nicht anders sein, ist Peintinger überzeugt.

Ihn freue, dass Gruber nach fünf Jahren zurückkehre. „Das spricht dafür, dass es sehr gut gepasst hat.“ Als besonderes Begrüßungsgeschenk gab es auch für den neuen Konrektor, wie für alle Fünftklässler, einen Kieselstein, den Peintinger selbst ertaucht hat.

Faible fürs Segeln

Gruber ist verheiratet und hat zwei Kinder, die beide studieren. In seiner Freizeit geht er sehr gerne mit der Familie segeln, berichtet er, meist auf der Oberpfälzer Seenplatte. „Auf dem Wasser draußen kann ich sehr gut abschalten“, sagt der 57-Jährige.