Offiziell begrüßt: Vijay Vutukuri ist der neue Kaplan in Nittenau-Fischbach

Mit einem festlichen Gottesdienst am Samstagabend wurde Kaplan Vijay Vutukuri offiziell in der Pfarreiengemeinschaft Nittenau–Fischbach willkommen geheißen. Stadtpfarrer Holger Kruschina zelebrierte die Messe zusammen mit Pfarrvikar Andreas Hörbe, dem gebürtigen Nittenauer Florian Weindler sowie dem neuen Kaplan selbst. Für die musikalische Gestaltung sorgte ein Projektchor.
In seiner Predigt bezeichnete Kruschina Vutukuri als ein neues Familienmitglied, das die Gemeinde geschenkt bekommen habe. Zugleich wünschte er sich, dass die Pfarrei für den Neuankömmling ein „gutes Geschenk und keine Mogelpackung“ sei, so Kruschina. Er erzählte zudem augenzwinkernd, dass er mit Vutukuri das Gebiet der Pfarreiengemeinschaft bereits mit dem Auto umrundet habe. Nun sei es an ihm, nicht nur außen herum, sondern mitten in die Gemeinde hineinzugehen.
2022 im Regensburger Dom zum Priester geweiht
Pfarrgemeinderatssprecherin Julia Faltermeier hieß Vutukuri im Anschluss im Namen der Gemeinde herzlich willkommen und wünschte ihm viele bereichernde Begegnungen.
Der 36-jährige Kaplan stellte sich persönlich vor: Geboren im indischen Bundesstaat Andhra Pradesh als fünftes von neun Kindern, lebt er seit 2014 in Deutschland. 2022 wurde er im Regensburger Dom zum Priester geweiht. Nach drei Jahren auf seiner ersten Kaplansstelle in der Pfarreiengemeinschaft Pfeffenhausen im Landkreis Landshut wechselte er nun nach Nittenau. „Ich freue mich sehr, hier mitwirken zu dürfen: Gottes Liebe zu teilen, seine Frohe Botschaft zu verkünden und den Menschen nahe zu sein“, so Vutukuri.
Beim anschließenden Sektempfang vor dem Pfarrheim bot sich Gelegenheit zum Kennenlernen und zu persönlichen Gesprächen mit dem neuen Kaplan.