Na Prost! So stark steigen die Preise für Bier und Hendl auf dem Münchner Oktoberfest

Von David Santl · 3. September 2025 um 17:00

So traditionell das Oktoberfest in München ist, so traditionell sind fast auch schon die Preissteigerungen beim Bier, beim Hendl und vielem mehr. Daran wird sich auch heuer nichts ändern, wenn ab dem 20. September Millionen Besucher auf die Theresienwiese strömen.

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Das zeigen die ersten veröffentlichten Speisekarten einiger Festzelte. Wer es aber lieber fleischlos mag, hat immerhin eine Auswahl.

Bei der Maß Bier setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. In der Bräurosl, dem Hofbräu-Festzelt, der Käfer-Wiesnschänke, dem Paulaner-Festzelt und in der Schottenhamel-Festhalle kostet die Maß jeweils 15,40 Euro. In der Käfer-Wiesnschänke liegt der Preisanstieg bei 50 Cent, in den anderen Zelten zwischen 30 und 45 Cent. In der Augustiner-Festhalle steigt der Bierpreis ebenfalls. Trotzdem ist sie mit 14,50 Euro noch etwas billiger. In Kufflers Weinzelt kostet ein Weißbier sogar 17,80 Euro.

Doch selbst wer es in den Wiesn-Zelten beim Wasser belassen will, braucht das nötige Kleingeld – etwa im Paulaner-Festzelt: Dort steigt der Preis um 1,50 Euro an – auf 13,40 Euro. Im Hofbräu-Festzelt gibt es beim Wasser keine Steigerung. Hier stagniert der Preis bei zwölf Euro. Deutlich billiger ist das Wasser mit 9,80 Euro in der Käfer-Wiesnschänke. Mehr als sechs Euro teurer ist es dagegen in Kufflers Weinzelt. Dort sind für das Wasser 15,33 Euro fällig.

Das Bio-Hendl hat seinen Preis

Für deftige bayerische Spezialitäten müssen Oktoberfest-Besucher ebenfalls tiefer in die Tasche greifen – zeigen zum Beispiel die bereits bekannten Preise für ein halbes Hendl: In der Bräurosl wird der Oktoberfest-Klassiker etwa um einen Euro teurer und kostet nun 17,50 Euro. 1,50 Euro mehr wird es im Paulaner-Festzelt. Dort werden nun 24,50 Euro fällig. Dafür hat das Hendl dort Bio-Qualität. In der Augustiner-Festhalle und der Schottenhamel-Festhalle kostet das Hendl jeweils 50 Cent mehr – und damit jetzt 17,20 bzw. 17,80 Euro.

Ein weiterer Festzelt-Klassiker ist der Schweinshaxn. Und auch der bleibt von Preiserhöhungen nicht verschont. Einen großen Anstieg gibt es in der Bräurosl: Dort kostet der Haxn nun 24,90 Euro statt 23,60 Euro, wie im vergangenen Jahr. Damit ist er in der Bräurosl aber noch günstig: Im Paulaner-Festzelt werden für den Haxn 27,80 Euro fällig und beim Schottenhamel 29,50 Euro.

Die vor allem bei Vegetariern beliebten Kasspatzn reißen in diesem Jahr bisweilen die 20-Euro-Marke. In der Bräurosl steigt der Preis zum Beispiel von 19,80 Euro auf 20,90 Euro und im Paulaner-Zelt von 18,80 Euro auf 20,50 Euro. Und auch Fans von süßem Kaiserschmarrn brauchen heuer mehr Geld – zum Beispiel in der Bräurosl: Dort kostet er in diesem Jahr 27,50 Euro. Deutlich günstiger ist er beim Schottenhamel. Dort liegt der Preis bei 19,80 Euro.

Gute Nachrichten gibt es für alle, die mit den deftigen und fleischlastigen bayerischen Schmankerln nichts anfangen können. Für sie gibt es auf dem Oktoberfest einige Auswahl. In der Augustiner-Festhalle erwartet sie zum Beispiel ein marinierter Berglinsen-Salat mit Kürbis-Falafel für 14,80 Euro, während die Bräurosl mit Gemüseschnitzeln (19,90 Euro) und Gerstenrisotto (22,90 Euro) aufwartet. Im Paulaner-Festzelt gibt es eine vegane Currywurst für 19,90 Euro.

Ein Trüffel-Steak für 229 Euro

Und natürlich dürfen in den Zelten auch zahlreiche exklusive – und damit besonders kostspielige – Angebote nicht fehlen. So machte zuletzt vor allem die Bräurosl Schlagzeilen. Dort wird ein 1,3 Kilogramm schweres Tomahawk-Steak mit gehobeltem schwarzem Trüffel und Trüffel-Béarnaise angeboten – für satte 229 Euro.

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Zwei etwas spezielle Angebote gibt es auch in der Käfer-Wiesnschänke: ein Altwiener Salonbeuschel mit Herz, Lunge und Zunge vom Bio-Schwein für 28,50 Euro – oder zu späterer Stunde eine Leberkässemmel mit Gurkenmarmelade für 9,50 Euro.