Regional- und Umwelttage prägen am 20./21. September Kelheimer Altstadt

Der Vorbereitungs-Countdown läuft für die „Regional- und Umwelttage im Landkreis Kelheim“, die am Wochenende vom 20. und 21. September die Kelheimer Altstadt prägen.
Den Besucherinnen und Besuchern versprechen Stadt und Landkreis Kelheim als gemeinsame Veranstalter „eine voll bestückte Kelheimer Innenstadt“. Dafür sorgen laut einer Pressemitteilung die Aussteller aus den Bereichen Klimaschutz und Energiewende, gesunde Ernährung und Soziales, Arten- und Biotopschutz, Land- und Forstwirtschaft sowie Natur und Garten.
Schwerpunkte seien heuer zudem die Themen Umweltbildung und Anpassungen an den Klimawandel. Begleitend gibt es ein buntes Kinderprogramm, Musik und kulinarische Schmankerl.
Einblicke ins „BioDorf“
Dazu empfiehlt sich insbesondere ein Besuch im „BioDorf“. Hier gibt es Infos über das Wirtschaften auf dem Bio-Bauernhof, ökologische Schmankerl und Einblicke in die modernen Techniken im ökologischen Landbau. Auch die Ökomodellregion Landkreis Kelheim wird vorgestellt.
„Menschen im Landkreis sensibilisieren, begeistern und mitnehmen auf dem Weg zu mehr Regionalität und Ökologie – das ist das Ziel der Regional- und Umwelttage“, lässt sich Landrat Martin Neumeyer zitieren. Er ist auch Vorsitzender des Kelheimer Landschaftspflegeverbands VöF, der sich federführend um die Organisation der Umwelttage kümmert. Diese sollen laut Neumeyer „positive Perspektiven aufzeigen – und das mit praktischen, anwendbaren Ideen“.
Gleichzeitig sei die Veranstaltung in der Kelheimer Altstadt eine Schau dessen, „was Stadt und Landkreis zu bieten haben“, bekräftigt Bürgermeister Christian Schweiger. Angesichts der „Fülle der Aussteller und deren Angebot ist wirklich für jede und jeden etwas dabei“. Die Veranstaltungsfläche erstreckt sich über alle vier Haupt-Straßenzüge der Altstadt und den Alten Markt. Schweiger und Neumeyer werden die Regional- und Umwelttage am Samstag, 20. September, um 11 Uhr eröffnen.
Loibl blickt auf Klimawandel
Sozusagen als „Pre-Opening“ findet am Freitagabend um 19 Uhr im Landratsamt (Donaupark 12 in Kelheim) eine Veranstaltung statt, bei der Landrat Martin Neumeyer die Auszeichnung „Klimapreis Landkreis Kelheim“ vergibt. Danach referiert Dr. Richard Loibl, Direktor des Hauses der Bayerischen Geschichte, über den „Klimawandel in der Heimat Niederbayern – was wir aus der Vergangenheit für die Zukunft lernen können“.
VöF-Geschäftsführer Klaus Amann weist auf weitere Besonderheiten im Programm (Infos: landkreis-kelheim.de/rut) hin. So führt Samstag wie Sonntag die Gruppe Kunst im Landkreis Kelheim Bildhauerarbeiten in Holz vor sowie die Fossilien-Präparation. Am Ludwigsplatz wird bei der Häckselvorführung regionales Holz verarbeitet. Insbesondere auch für Kinder stellt sich das Nationale Naturmonument Weltenburger Enge vor, am VöF-Stand gibt es unbekannte Schönheiten zu entdecken und der Bund Naturschutz ist mit der Umweltbildungsinitiative „Nanu“ präsent.
Auch das Musikprogramm auf den Bühnen ist typisch regional, so Amann. Auf der Bühne am Rathaus spielen: „Viel-Harmonie im unteren Altmühltal“ (Samstag 11 bis 17 Uhr), „Altbayerisch Blech“ (So, 11 bis 17 Uhr). Auf der Bühne am Alten Markt: „BierBradlMusi“ (Samstag 11 bis 17 Uhr) und „Bladlbeisser“ (Sonntag 11.30 bis 17 Uhr).
Am Sonntag um 9 Uhr findet in der Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt ein Gottesdienst „Laudato si – 10 Jahre Enzyklika von Papst Franziskus“ statt. Zudem werden die Besucher eine Kunstaktion am Kirchenplatz vorfinden: den Erdbefindlichkeitsseismograph (jeweils von 10 bis 12 und 14 bis 17 Uhr am Samstag und Sonntag). Am Sonntag ist in der Kelheimer Innenstadt zudem verkaufsoffener Sonntag von 12 bis 17 Uhr. Die Veranstalter bitten um eine „möglichst umweltfreundliche Anreise“, also zu Fuß, per Rad oder mit dem ÖPNV.