Cave Gladium unter großem Jubel eröffnet: Mittelalterfest vor den Toren der Stadt

Donnerstag, fast pünktlich um 16 Uhr, setzten die Businenbläser des Spielmannszugs zum Willkommensgruß an. Anschließend tritt Marktvogt Daniel Reitmeier vor die Menge und stimmt die Lagernden, die mit Abordnungen angetreten waren, auf das viertägige Mittelalterfest ein.
Um 14 Uhr ist noch alles ruhig, die Organisatoren treffen sich zu letzten Besprechungen, die Händler bereiten ihre Stände vor. Für die Lagernden, das betonen sie immer wieder, ist es ein Treffen von Freunden. „Es ist wie heim kommen“, hat Christoph von der Gruppe Betavis Gladii aus Passau zwei Tage zuvor gegenüber unserer Zeitung gesagt. Man sieht es: Immer wieder fallen sich Mittelalterfans, die sich das ganze Jahr nicht gesehen haben, in die Arme und begrüßen sich herzlich.

In den Lagern beginnen Holz und Grillkohle zu glühen, es wird geplaudert, gelacht und Anekdoten werden ausgetauscht. Matthias Strauß, Chef der Brauerei Dimpfl, schaut nach dem Rechten.
Dann ist der Ausschank geöffnet, das Bier verschafft bei der drückenden Hitze willkommene Abkühlung. Endlich ist es soweit: Auf Bühne eins versammlen sich – flankiert von den Businenbläsern – Reitmeier, das Kinder- und das große Ritterpaar sowie Bürgermeister Sandro Bauer.
„Lasst uns feiern in der glühenden Hitze. Das macht uns nichts aus“, ruft der Marktvogt der Menge zu, die das mit einem donnernden „Nein“ bestätigt. „Trinkt, so viel ihr könnt“, setzt Bauer noch eins drauf und wird mit großem Jubel belohnt. Das Cave, so viel ist sicher, wird auch 2025 ein Höhepunkt der Mittelaltermärkte landauf landab werde.
