Umschluss klappt reibungslos

Rötz. Für den Neubau der Staatsstraße 2150 war auch ein Umschluss der Rötzer Hauptwasserleitung nötig – die Rohrdeckung und der Abstand zum Straßenbaukörper wären andernfalls zu gering gewesen. Für den Umschluss musste die Wasserversorgung gesperrt werden. Diesmal ging es um 250 Meter Ortsnetzleitung, 150 Meter Rohwasserleitung aus den Quellgebieten eins und zwei waren bereits am 1. Juli zusammengeschlossen worden.
Vorab wurde die Bevölkerung von der Stadt Rötz informiert, dass die Wasserversorgung aufgrund der Umlegung der Rötzer Hauptwasserleitung von Montag, 28. Juli, um 20 Uhr bis voraussichtlich Dienstag, 29. Juli, um 1 Uhr in folgenden Bereichen eingestellt werden müsse: dem gesamten Stadtgebiet von Rötz, außerdem in den Ortsteilen Paadorf, Trobelsdorf, Berndorf, Grub und Gmünd.
Heinrichskirchener Wasser
Die beiden Ortsteile Grassersdorf und Hetzmannsdorf wurden in dieser Zeit von der Heinrichskirchener Wasserversorgung mit übernommen, berichtet Wasserwart Marco Tölzer, an den sich die Bevölkerung auch bei Rückfragen zur Wassersperrung wenden konnte.
Letztlich klappte der Umschluss der Wasserleitung reibungslos. Schon kurz nach 22 Uhr am Montag sei dieser erledigt gewesen, berichtet der Wasserwart. Spülen der Leitung, Druckproben und Befüllen hätten dann noch etwa Zeit bis Mitternacht in Anspruch genommen, so dass man eine Stunde vor dem Plan fertig gewesen sei.
Die Stadt hatte vorab vorsorglich darauf hingewiesen, dass während des Zeitraums kein Wasser entnommen werden dürfe. Landwirten war geraten worden, die Hauptabsperrvorrichtung nach dem Zähler zu schließen.
Keine Luft in die Leitung
Dabei habe es sich um vorsorgliche Maßnahmen gehandelt. Trinkwasser habe man im Fall der Falle immer zur Verfügung stellen können, so der Wasserwart.
Da allerdings nur der Tiefbrunnen in Betrieb gewesen sei, hätte man höhere Entnahmen, zum Beispiel für die Landwirtschaft, nicht gewährleisten können. Dabei wäre es möglich gewesen, dass Luft in die Leitung gelangt.
