Nach den ersten Schritten als Model: Regensburgerin träumt von Engagements in Paris und Mailand

Bis vor fünf Monaten hatte Lara Balan noch nicht in die Modewelt hineingeschnuppert. Jetzt aber wurde die 18-Jährige, die in Regensburg studiert, für die Frankfurter Fashion Lounge engagiert. Sie hat Gefallen an der Branche gefunden.
Die 18-Jährige aus Poikam im Landkreis Kelheim studiert in Regensburg Kunst und Kunstgeschichte. Mitte Juni habe sie für die Designerin Nina Sterling auf dem Laufsteg bei der Frankfurt Fashion Lounge gestanden. Sie habe dabei ein Outfit getragen, das für zwei Personen bestimmt war und diese über einen Ärmel miteinander verband. Ansonsten aber seien sowohl die Hose als auch das Oberteil eher schlicht gehalten gewesen. Der Auftrag in Frankfurt habe etwa vier Stunden gedauert. Am Tag davor seien die Kleider angepasst worden.
Zu dem Engagement dafür sei es gekommen, weil Balan sich im März bei einer Agentur beworben hatte. Sie habe sich schon immer für Mode, Schönheit und Ästhetik interessiert, da habe sie sich zu diesem Schritt entschieden. Nach einem Casting sei sie im Posing und für den Laufsteg gecoached worden. Weiterhin werde bei der Agentur gerade ihre Setcard erstellt. Spaß an dieser Rolle bereitet ihr, dass sie in verschiedene Rollen schlüpfen und sich auf unterschiedliche Weise präsentieren kann. „Ich mag Kreativität“, sagt Balan.
Inzwischen weiß sie auch, wie sie sich professionell zeigt. „Pünktlichkeit beim Kunden ist das oberste Gebot“, berichtet sie. Zudem sei es wichtig, dass sie strukturiert und gut organisiert sei. Vor der Kamera und auf dem Lauftsteg komme es dann auf ihre Posen und Blicke an. Da komme ihr zugute, dass sie Erfahrung beim Theaterspielen gesammelt hat. Außerdem weiß sie schon, dass Models keine Aussage zu ihrem Einkommen machen sollen.
Auf die Frage, wie viel das Format Germany’s Next Topmodel mit ihrer Realität als Model zu tun habe, sagt sie, ganz am Anfang zu stehen. Ihrer Erfahrung nach aber decke sich das Unterhaltungsformat kaum mit dem, was in der Branche passiert. Etwa, dass Mädchen die Haare abrasiert werden, habe sie noch nie erlebt. Auf umstrittene Schönheitsideale angesprochen, sagt Balan, dass inzwischen viele Typen gefragt seien. Sie will jetzt auf jeden Fall mit dem Modeln weitermachen und hofft bald auch auf den Laufstegen in Paris und Mailand unterwegs zu sein.