Hebammen in Not

Kelheim. Über die Existenzsorgen freiberuflicher Hebammen informierte sich unlängst die ÖDP-Kreistagsfraktion im Kelheimer Krankenhaus.
Wie berichtet, hat eine Schiedsstelle bundesweit neue Vergütungsregeln ab November festgelegt. Freiberufliche Hebammen fürchten bis zu einem Viertel weniger Erlöse.
Auch beim Besuch von ÖDP-Kreistagsmitgliedern im Kelheimer Caritas-Krankenhaus warnten die Vertreterinnen des 13-köpfigen Teams, dass bei solchen Einbußen die klinische Hebammenversorgung in Kelheim in Gefahr sei, heißt es in einer ÖDP-Mitteilung. Falls die Vergütungsregelung trotz massiver öffentlicher Kritik so bestehen bleiben sollte, plädieren die Mandatsträger laut Mitteilung „für einen rechtssicheren Ausgleich durch die Klinik bzw. aus Landkreismitteln“; auch im Hinblick auf die Pflichtaufgabe des Landkreises, die Hebammenhilfe sicherzustellen.