So leiwand wie Wien: Darum braucht die Regensburger Altstadt eine Wasserrutsche

Von Marion Neumann · 7. Juli 2025 um 20:00

Auch in der österreichischen Hauptstadt war es zuletzt krachend heiß – und doch hat Wien kreative Lösungen gefunden, mit den Temperaturen umzugehen, zum Beispiel mit einer provisorischen Wasserrutsche. MZ-Reporterin Marion Neumann sieht dafür auch in Regensburg Potenzial. In der „Rengschburg mit allem“-Kolumne hofft sie auf Umsetzung, bevor die nächste Hitzewelle anrollt.

Endlich wieder durchatmen: Nachdem die Stadt zuletzt bei Temperaturen über 30 Grad glühte, hat es nun deutlich abgekühlt. Deshalb ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um sich kühlen Kopfes Gedanken über die nächste Hitzewelle zu machen – denn die kommt bestimmt. Zumindest laut meiner Wetter-App geht es bald schon wieder rauf bis 34 Grad.

Bis es soweit ist, sollten kreative Vorschläge zur Abkühlung stehen, denke ich – und dafür lohnt sich ein Blick über die Grenze, genauer gesagt in die österreichische Landeshauptstadt. Bei meinem letzten Besuch in Wien war es krachend heiß, vielleicht sogar noch ein paar Grad wärmer als bei uns. Und doch gab es deutlich mehr Raum für Abkühlung – nicht nur in Form von Nebel-Stelen und Sprühduschen an zentralen Orten in der Stadt, sondern auch mit einer provisorisch aufgebauten Wasserrutsche mitten im 7. Bezirk. Mit Schwimmreifen kühlten sich darauf nicht nur Kinder, sondern auch Erwachsene ab und hatten noch dazu einen Riesenspaß.

Wäre das nicht auch etwas für Regensburg? Ideen für den passenden Standort hätte ich bereits. Studenten könnten vom Galgenberg aus in Richtung Bahnhof rutschen – oder Touristen vom Schwanenplatz bis zum Haus der Bayerischen Geschichte. Um im Österreichischen zu bleiben: Vielleicht geht sich da ja noch etwas aus, bevor wir wieder kollektiv dahinschmelzen.