Sagenhafte Kulisse beim Brettlabend auf der Landesgartenschau Furth im Wald

Heinz Winklmüller, Chef des Vereins Theaterallerlei, ist Publikumsandrang gewohnt, schließlich sind alle Vorstellungen des Vereins gut besucht. Die Kulisse beim Brettlabend auf der Landesgartenschau versetzte aber auch ihn in Erstaunen.
Wie schon an anderen Tagen zuvor, war jede bewegliche Sitzmöglichkeit auf dem Gelände vor die Hauptbühne getragen worden, um das musikalisch-humorische Spektakel miterleben zu können. Inzwischen bringen viele Abendbesucher ihre eigenen Sitzmöglichkeiten mit.
Den Anfang machte ein musikalischer Marsch der Bierbankerlmusik und der Deglmann-Brassers durch die Menge. „Schee, dass do sads“, begrüßten sie das klatschende Publikum. Das derzeitige Märchenmotto auf der Gartenschau lautet„Tischlein deck Dich“. So kündigte Winklmüller auch einen Tisch, gedeckt mit lauter kleinen Köstlichkeiten an. Theaterallerlei hielt Wort, dem Publikum wurde der Abend mit einem bunten Strauß an Musikstücken und Sketchen versüßt. Zunächst holten Leo und Toni Deglmann ihren Musiklehrer Johannes Nachreiner für ein gemeinsames Stück auf die Bühne. „Wir haben festgestellt, dass das gemeinsam gut klingt.“








Für ausgelassene Lacher und Schenkelklopfer sorgten Sketche bei denen es unter anderem um eine missglückte Urlaubsplanung der Familie Hirnbeiß handelte oder den Versuch einer 14-Jährigen ihre schulischen „Glanzleistungen“ zu relativieren. Jeder Gag ein Treffer, muss man sagen. Urkomisch auch, wenn Kathariana Deglmann mit zuckersüßer Stimme von einem ganz besonderen Wochenendausflug singt, bei dem Gift eine Hauptrolle spielt . Tosenden Applaus gab es zum Schluss. Zugabe? Ehrensache!