Vorruhestand bei Audi: Angebote für die Jahrgänge 64 bis 68

Von Markus Schwarz · 27. Juni 2025 um 05:00

Im März diesen Jahres einigten sich beim Ingolstädter Autohersteller Audi Konzernleitung und Arbeitnehmervertreter auf die sogenannte „Zukunftsvereinbarung“. Wichtigster Inhalt: Audi muss sparen und deshalb sollen in Ingolstadt und Neckarsulm insgesamt 7500 Stellen bis spätestens zum Jahr 2029 abgebaut werden.

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Betroffen davon ist nur der sogenannte indirekte Bereich, also die Verwaltung, und nicht die Werkerinnen und Werker in der Fertigung. Wie aus Audi-Kreisen zu erfahren war, liegen nun offenbar die Angebote vor, mit denen Audi Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand verabschieden und sein Personal massiv reduzieren will: Demnach wird den Jahrgängen 1964 bis 1967 angeboten, ab dem 1. Januar 2026, spätestens aber ab dem 1. Dezember 2026 in den Vorruhestand zu gehen. Eine weiteres Angebot gibt es für die Beschäftigten des Jahres 1968: Sie können ein Jahr später aufhören, also zum 1. Januar 2027 oder wahlweise bis zum 1. Dezember 2027.

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Vom Zeitpunkt ihres Ausscheidens bis zum Eintritt in in die offizielle Rente erhalten die Betroffenen den Angaben aus Audi-Kreisen zufolge je nach Betriebszugehörigkeit und Stellung etwa zwischen 85 und 90 Prozent ihres Gehalts.

Diese Angebote werden dem Vernehmen nach kommenden Montag auf der Betriebsvereinbarung offiziell vorgestellt. Sie gehen – wie erwähnt – nicht an die Mitarbeiter vom Band und auch nicht an die in besonders sensiblen Bereichen, wo derzeit bereits Personalmangel herrscht, etwa in der Softwareentwicklung. Man rechnet damit, dass ein sehr großer Teil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Angebote erhalten, diese auch annehmen.