Waldbrandgefahr im Landkreis Kelheim ist extrem hoch

Hitze, Trockenheit und ausbleibender Regen setzen die Feuerwehren in Alarmbereitschaft. Die Gefahr von Wald- oder Flächenbränden ist extrem hoch. Die Feuerwehren im Landkreis Kelheim setzen für den Ernstfall auf Unterstützung durch Landwirte.
Aufgrund der anhaltend hohen Temperaturen und der ausbleibenden Niederschläge bleibt die Waldbrandgefahr weiterhin hoch. Um mögliche Gefahren frühzeitig erkennen zu können und Gefahrenquellen zu überwachen, hat die Regierung von Niederbayern im Einvernehmen mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Abensberg-Landshut auch für den heutigen Donnerstag, 26. Juni, drei Beobachtungsflüge in Niederbayern angeordnet.
Luftbeobachter am Donnerstag unterwegs
Vom Stützpunkt Landshut/Wallmühle wird die Flugbereitschaft Niederbayern der Luftrettungsstaffel Bayern auch den Landkreis Kelheim wieder überfliegen. Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt, teilte die Bezirksregierung mit. Die Anordnung der Regierung wird von dem jeweiligen Landratsamt umgesetzt, das ausgebildete Luftbeobachter zur Begleitung der Flüge einteilt. Die Stützpunktleiter der Luftrettungsstaffel Bayern sorgen für die Einteilung der ehrenamtlichen Piloten.

Die Regierung appelliert dringend, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen. Besondere Warnhinweise gelten auch für Waldbesitzer, Jäger und alle Personen, die mit Waldarbeiten beschäftigt sind: „Bitte kein offenes Feuer im Wald oder in einer Entfernung von weniger als 100 Metern.“
Brandgefahr steigt weiter
Die Feuerwehren im Landkreis Kelheim rufen die Landwirte im Landkreis Kelheim auf, zur Verfügung stehende Güllefässer mit Wasser gefüllt bereitzuhalten. Die Gefahr von Wald- und Flächenbränden werde weiter ansteigen, heißt es in einer Pressemitteilung des Landratsamtes. Immer wieder kommet es zu Bränden in Gebieten, die mit Fahrzeugen der Feuerwehr nur schlecht oder gar nicht zu erreichen sind. Zudem sei die zur Verfügung stehende Löschwasserversorgung oftmals begrenzt.
