Klimaschutz für Kelheim

Langquaid. Quer durch den Landkreis bekannt ist seit Jahren das Projekt „boden:ständig“: Es zielt auf kleine, aber wirkungsvolle Maßnahmen ab, die Dörfer und Fluren vor Starkregen und Erosion schützen; zum Beispiel durch Grünstreifen. Nun nimmt der ganze Landkreis auch das andere Extrem des Klimawandels in den Blick: die wachsende Gefahr langer Trockenperioden und den schon messbar sinkenden Grundwasserspiegel.
Dem Zuviel und dem Zuwenig gleichermaßen vorzubeugen, ist Ziel des Programms „Schwammregionen“ der bayerischen Staatsregierung. Der Landkreis Kelheim hat sich dafür beworben und ist nun eine von zehn Regionen im Freistaat. Bis Ende 2027 kann Kelheim rund 270.000 Euro staatlicher Förderung nutzen, um die Flur und Siedlungsgebiete „schwamm-fähig“ zu machen: mithilfe von Boden-, Gelände- und Gewässerstrukturen, die starken Regen gut aufsaugen können und das Wasser vor Ort langsam versickern lassen: damit es erst dem Menschen nicht schadet und dann der Natur nutzt.
Wie das konkret funktioniert, stellten bei einem Pressetermin in Langquaid der dortige Bürgermeister Herbert Blascheck sowie Vertreter vom Amt für Ländliche Entwicklung und vom Kelheimer Landschaftspflegeverband vor (ausführlicher Bericht folgt).