Umgestürzte Bäume, überschwemmte Straßen: Unwetter gehen am Montag über der Region nieder

Von Passauer Neue Presse · 23. Juni 2025 um 13:47

Unwetter mit Blitz, Sturm und Starkregen haben am Montag in Südbayern und der Oberpfalz zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Der Deutsche Wetterdienst warnt bis zum Montagabend weiter vor Unwettern. Ab Mittwoch steigen die Temperaturen wieder.

Video ansehen

In Furth im Wald wurden Gullydeckel aus der Straße gedrückt, in Pfakofen (Landkreis Regensburg) blockierten umgestürzte Bäume die Fahrbahn.

Auch in Oberbayern mussten Einsatzkräfte ausrücken. In den Landkreisen Dachau, Fürstenfeldbruck und Erding lagen umgestürzte Bäume und abgebrochene Äste auf Straßen.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte am Montag für Südbayern und der Oberpfalz vor starken Gewittern, Hagel und Sturm bis zu 70 Kilometern pro Stunde gewarnt. Örtlich eng begrenzt bestand laut DWD Unwettergefahr durch Orkane und heftigen Starkregen bis 30 Liter pro Quadratmeter in einer Stunde.

Flächendeckend ist bis zum Abend mit stürmischen Böen zu rechnen, auf den Alpengipfeln können diese Windgeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h erreichen. In der Nacht zum Dienstag soll das Wetter sich laut DWD rasch beruhigen.

Unwetterwarnungen hat der DWD am Montag zum Teil vor schwerem Gewitter (Stufe 3 von 4) für einige Landkreise in der Region herausgegeben.

Diese Landkreise in der Oberpfalz sind betroffen

• Stadt und Landkreis Regensburg

• Landkreis Schwandorf

• Landkreis Cham

• Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz

Diese Landkreise in Niederbayern sind betroffen

• Landkreis Kelheim

• Stadt und Landkreis Landshut

• Landkreis Straubing-Bogen

• Landkreis Regen

• Landkreis Deggendorf

• Landkreis Dingolfing-Landau

• Landkreis Freyung-Grafenau

• Landkreis Passau

• Landkreis Rottal-Inn

• Landkreis Deggendorf

• Stadt und Landkreis Passau

Diese Landkreise in Oberbayern sind betroffen

• Landkreis Eichstätt

• Landkreis Neuburg-Schrobenhausen

• Landkreis Pfaffenhofen a.d. Ilm

• Stadt Ingolstadt

• Landkreis Dachau

• Landkreis Altötting

• Landkreis Mühldorf am Inn

• Stadt und Landkreis Rosenheim

• Landkreis Traunstein

• Landkreis Berchtesgadener Land

Diese Landkreise in Mittelfranken sind betroffen

• Landkreis Roth

Diese Landkreise in Schwaben sind betroffen

• Landkreis Aichach-Friedberg

Wir ist Ihr Eindruck? Haben Häufigkeit und Stärke der Unwetter in den vergangenen Jahren zugenommen?

Hitze kehrt ab Mitte der Woche zurück – Hitzeprognose

Nach der großen Hitze am Wochenende und den Gewittern am Montag beruhigt sich das Wetter kurzzeitig etwas. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) rechnet am Dienstag mit Höchstwerten im Norden zwischen 20 und 24 Grad, direkt an der See um 18 Grad. Dort kann es mitunter regnen. Im Rest des Landes ist maximal mit 25 bis 31 Grad zu rechnen. In der Südhälfte zeigt sich zudem die Sonne häufiger, es wird heiter und bleibt trocken.

Aus Südwesteuropa nähert sich laut DWD in der Nacht auf Mittwoch langsam ein Tief, das wieder heiße Luft mit ins Land bringt. So könnten am Mittwoch in der Südhälfte wieder verbreitet Temperaturen über 30 Grad erreicht werden. In den Landkreisen Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Roth sowie in Ingolstadt rechnet der DWD dann mit einer „starken Wärmebelastung“. Gleichzeitig nimmt das Unwetter-Risiko wieder zu. „Kräftige Gewitter sagen dann spätestens ab der Nacht zum Donnerstag zunächst in den westlichen Landesteilen und am Donnerstag schließlich landesweit „Hallo““, sagte der Meteorologe Tobias Reinartz vom DWD.