Frachtschiff hat sich auf Donau festgefahren und liegt quer im Wasser

Ein ungewöhnlicher Anblick bietet sich seit Mittwochnachmittag an der Donau auf Höhe des Regensburger Stadtteils Schwabelweis: Ein Frachtschiff hat sich dort festgefahren und liegt inzwischen quer im Wasser.
Wie die Polizei mitteilt, fuhr sich der mit Eisenerz beladene Frachter auf der rechten Flussseite in einer Untiefe fest. Durch die Strömung wurde das Schiff so bewegt, dass es quer im Wasser liegt. Verletzte gab es einer Polizeisprecherin zufolge nicht.
Ein erster Befreiungsversuch mit einem anderen Schiff ist am Mittwoch misslungen. Im Laufe des Donnerstags soll ein erneuter Versuch gestartet werden. Immerhin: Die Donau ist an der Stelle breit genug, laut Polizei können daher andere Schiffe vorbeifahren.
Inwieweit der aktuelle Donaupegel eine Rolle spielt, konnte die Polizei noch nicht sagen. Stand 8 Uhr liegt der Pegel in Schwabelweis bei exakt drei Metern. Zum Vergleich: Im Juni vergangenen Jahres war der Pegel zwischen über vier Metern und 3,40 Meter geschwankt.
Das Schifffahrtsamt soll laut Polizei nun mit einem Peilschiff die genaue Wassertiefe an der Stelle prüfen, an der sich das Schiff festgefahren hat. Anschließend werde dann die Vorgehensweise für den nächsten Befreiungsversuch besprochen.


