Gar nicht mal so einfach: Besucher der Further Landesgartenschau haben Schwierigkeiten, Parkgebühren zu begleichen

Fünf Euro kostet es, das Auto für einen Tag am Hauptparkplatz der Landesgartenschau abzustellen. So weit so gut. Nur das mit dem Zahlen ist nicht so einfach, wie ein Anruf in der Redaktion belegt.
Der Anrufer aus Regensburg hat am Mittwoch die Landesgartenschau besucht. Doch, sagt er, sie hat ihm gut gefallen. Vor allem der Schattengarten und der Pavillon, in dem ein Wald nachgebaut wurde, haben es ihm besonders angetan.
Wesentlich weniger erfreut war er von dem Abrechnungssystem für die Parkgebühren. Die können nämlich nicht vor Ort bezahlt werden. Man muss sich eine App herunterladen und dann, wie er findet, über ein kompliziertes Verfahren seine Parkschuld begleichen. Das System wollte demnach, dass er über den Anbieter PayPal die Gebühren entrichtet. Das wollte der Anrufer nicht, weil er den Dienst auch nicht nutzt. Also versuchte er es am heimischen PC per Banküberweisung. Ging auch nicht. Dann eben per Kreditkarte. Das hat letztlich funktioniert, auch wenn von der App immer wieder der Versuch unternommen worden sein soll, ihn an PayPal weiterzuleiten.
Bei der Landesgartenschau ist das Problem bekannt. Geschäftsführerin Claudia Knoll sagt auf Nachfrage, dass seit dieser Woche die Möglichkeit bestehen soll, per EC-Karte vor Ort zu bezahlen. Heidi Wolf, Leiterin der Öffentlichkeitsarbeit, ergänzt, dass auch bereits die Möglichkeit geprüft wird, ob in Zukunft bar bezahlt werden kann. Auch die Einfahrt zum Parkplatz mit seinen nackten Stahlgerüsten ist wenig ansehnlich, oder? Knoll nickt. Die Schönheitsreparaturen kommen noch. Im Moment ist man aber dabei, das primär Notwendige umzusetzen: Die Situation der Hinweisschilder soll optimiert werden.