Neumarkter Frühlingsfest 2025: Beim Familientag kam jeder auf seine Kosten

Von Kilian Graef · 31. Mai 2025 um 05:00

Um 13.59 Uhr eilt Shkurte Salihi mit einem Pappschild vor ihren Dönerstand am Neumarkter Frühlingsfest und hängt es gut sichtbar auf: Börek und Lahmacun gab es bei „Bülents Kebap“ wie so vieles mehr am Freitag für den halben Preis. Denn zwischen 14 und 19 Uhr war auf dem Frühlingsfest Familientag.

„Mein Mann betreibt den Laden schon seit ungefähr 35 Jahren und wir sind natürlich immer beim Familientag dabei“, sagt Salihi – und bereitet einem Stammkunden einen Döner zu.

Robert Fischers Opa verkaufte schon 1985 Süßigkeiten auf dem Frühlingsfest in Neumarkt

Viele, die nach den herzhaften Gerichten Lust auf etwas Süßes haben, zieht es wenige Meter weiter zu Singer-Fischer. Ein weiterer Traditionsstand. Robert Fischer betreibt den Stand mittlerweile, der schon seit 40 Jahren Teil des Frühlingsfestes ist. Schon damals hatte sein Opa, der beim ASV Neumarkt boxte, mit Schokolade überzogene Früchte, Nüsse und andere Klassiker verkauft: „Bei dem guten Wetter greifen besonders viele beim Softeis zu. Ein absoluter Klassiker sind natürlich die gebrannten Mandeln“, sagt Fischer.

Shkurte Salihi verkauft seit zehn Jahren Döner und andere Spezialitäten auf dem Frühlingsfest. Den Stand gibt es sogar noch länger. - Foto: Kilian Graef
Steyrisch Bayrisch spielen mit Basstuba und zwei Stehtisch-Harmonikas Volksfest-Klassiker. - Foto: Kilian Graef
Robert Fischer bereitet einen Klassiker vor: gebrannte Mandeln. Schon sein Opa hat sie vor 40 Jahren am Stand Singer-Fischer verkauft. - Foto: Kilian Graef
Besitzer Aaron Wolter verkauft Chips für den "Happy Traveler". - Foto: Kilian Graef

Abgesehen vom Kulinarischem sind viele Familien wegen der Fahr- und Schaugeschäfte wie Riesenrad, Schießbuden oder Entenangeln da. „Ich fahre am Liebsten am liebsten Autoscooter“, sagt der 13-jährige Maximilian. Der Neumarkter besucht das Frühlingsfest jedes Jahr. Am Freitag ist er mit ein paar Freunden und seiner Mutter da.

Damit am Familientag, wenn besonders viele Kinder in Aaron Wolters „Happy Traveler“ mitfahren, alles reibungslos abläuft, sind zusätzliche Mitarbeiter vor Ort. Sie achten darauf, dass niemand geschubst wird, und bemühen sich, Gezanke zu unterbinden. „Wenn wir möglichst vielen Kindern eine Freude machen, sind wir auch glücklich“, sagt Wolter. Im Herbst wird der Happy Traveler, den er vor einem Jahr übernommen hat, 40. Wolter freut sich schon auf den nächsten Familientag in der nächsten Dekade des Fahrgeschäfts.