Kommentar zum Chaos in der Regensburger SPD: Reißt euch zusammen!

Nach wie vor sind die Wogen bei den Regensburger Sozialdemokraten noch nicht geglättet. MZ-Reporter Philip Hell rät den Genossen, sich wieder auf ihre Kernkompetenzen zu konzentrieren.
Der Zustand der Regensburger SPD bereitet Sorgen. Die Partei hat sich in Personal-Fragen verheddert und scheint sich nicht recht lösen zu können. Dabei bräuchte diese Stadt eine starke sozialdemokratische Stimme. Eine Kraft, die sich für die Belange der „kleinen“ Menschen einsetzt, die in Regensburg zunehmend übersehen werden, dabei die Belange der Wirtschaft nicht übersieht und sich nicht im Klein-Klein identitätspolitischer Kämpfe verliert. Stattdessen lieferten sich die „Genossen“ in den vergangenen Tagen eine Schlammschlacht, wie sie die Domstadt lange nicht gesehen hat. Das ist dieser altehrwürdigen Partei nicht würdig. Die Sozialdemokraten wären gut beraten, das Wohl der Stadt über die eigenen Partikular-Interessen zu stellen und sich endlich zusammenzureißen.