Kommentar: Beim SSV Jahn hat man offenbar Lehren gezogen

Von Felix Kronawitter · 26. Mai 2025 um 16:45

„Zumindest vom Profil her klingt das mit dem neuen Coach, der auch entsprechend Erfahrung mitbringt, schon mal vielversprechend“, schreibt Jahn-Reporter Felix Kronawitter in seinem Kommentar:

Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga wird es beim Jahn viele neue Gesichter geben. Mit der Verpflichtung von Trainer Michael Wimmer haben die Regensburger die wichtigste Baustelle zügig geschlossen. Es ist gut, dass man sich beim Jahn auch von einer Ablösesumme nicht hat abschrecken lassen und alles dafür getan hat, den Wunschkandidaten aus Schottland zu holen. Schade ist es allerdings, dass Sportchef Achim Beierlorzer ihn nicht bereits früher verpflichtet hat. Im Oktober wäre Wimmer ablösefrei gewesen und hätte vielleicht das schaffen können, was Andreas Patz nicht geschafft hat: das Ruder herumzureißen.

Mit der Verpflichtung von Trainer Michael Wimmer haben die Regensburger die wichtigste Baustelle zügig geschlossen.

Mit Wimmer will der Jahn in der 3. Liga ein anderes Gesicht zeigen, auch wieder ein deutlich attraktiveres. Die Regensburger haben es richtig analysiert, dass es im Spiel mit dem Ball einfach mehr Lösungen braucht. Das war viel zu mau unter Joe Enochs und Patz. Auf Dauer ist es zu wenig und auch den Fans nicht vermittelbar, sich immer nur vorrangig darauf zu konzentrieren, des Gegners Spiel zu zerstören. Zumindest vom Profil her klingt das mit dem neuen Coach, der auch entsprechend Erfahrung mitbringt, schon mal vielversprechend.