Das Wetter in Regensburg ist noch nichts für Sonnenanbeter – da hilft nur, in Balance zu bleiben

Der Sonnenanbeter verzweifelt dieser Tage beim Blick auf den Wetterbericht. Erst Anfang Juni soll es wieder so richtig warm und sonnig werden – für den frühsommerlichen Teint ist das freilich nicht gut. Doch durch das Jammern wird man auch nicht brauner, MZ.-Reporter Philip Hell denkt lieber an eine Entdeckung zurück, die er unlängst auf dem Rückweg vom ersten Badeausflug des Jahres gemacht hat und die er nun in unserer Kolumne „Rengschburg mit Allem“ schildert.
Nach einem ausgiebigen Sonnenbad in Weichs musste ich nämlich nach Stadtamhof. Der Weg dorthin führt mich in mir bisher unbekannte Gefilde. Irgendwann stand ich an einer Art Mauer, die zur Frankenbrücke führte. Die war ziemlich genau einen – zugegebenermaßen großen – Fuß breit. Ein echter Balance-Akt mithin. Besonders kompliziert wurde es am Ende. Man gelangt nämlich nur mit einer kleinen Kraxel-Einheit auf die Frankenbrücke. Kurzum: Der kleine Weg ist ein echtes Abenteuer mitten in Regensburg.
Genau das fasziniert mich immer wieder an dieser Stadt. Sie mag nicht besonders groß sein, aber auch nach beinahe einem Jahrzehnt entdeckt man immer wieder besondere Orte, an denen man zuvor nie war.
Übrigens: In der ersten Juni-Woche soll es rund 30 Grad bekommen – dazu Sonnenschein satt. Für den Fall, dass es wirklich so kommt, habe ich mir mal sicherheitshalber frei genommen. Mal sehen, wohin es mich diesmal verschlägt.