Alte Mauern ziehen viele an

Von Mittelbayerische Zeitung · 21. Mai 2025 um 21:30

Falkenstein. Der vergangene Sonntag hat im Zeichen der Museen gestanden. So hatte auch in Falkenstein das Museum Jagd und Wild geöffnet. Die KLJB Völling sorgte im Außenhof der Burg für Getränke, sowie Kaffee und Kuchen. Der Biergarten war gut besucht. Auch das Wetter spielte mit.

Um 14 Uhr startete die Burgführung mit mit Helmut Holzer, der einen Besucherrekord verzeichnete. Es dauerte eine ganze Weile, die vielen Interessierten durch das innere der Burg zu schleusen. Er erzählte, dass der älteste Teil der Burg, der Burgturm, im 11. Jahrhundert entstanden war.

Theaterproben laufen

Bevor es in das Innere der Burg ging, machte die Truppe halt bei der Tribüne und den öffentlichen Proben der Burghofspieler im Innenhof. Eine der ersten Szenen des Stücks „Münchhausen“ wurde geprobt. Regisseurin Melody Baier begrüßte alle Gäste und erzählte, dass das Stück auch auf die Persönlichkeit des sogenannten Lügenbaron eingehe. Es ergab sich ein kleiner, witziger Vorgeschmack auf das fertige Stück. Die Premiere ist am 21. Juni um 20.30 Uhr.

Innerhalb der Burg erzählte Holzer dann, durch wie viele Hände die Burg gereicht wurde, bevor sie 1967 im sanierungsbedürftigen Zustand an die Marktgemeinde Falkenstein übergeben wurde.

Nach der Führung wurde von allen Burgführern, dem Tourismusbüro und Bürgermeisterin Heike Fries der Burgführer Gerhard Bartel verabschiedet, der seine ehrenamtliche Aufgabe aus gesundheitlichen Gründen niederlegen musste. „Wie hatten drei Burgführer und einen müssen wir jetzt schweren Herzens verabschieden“, sagte Fries und überreichte Bartel ein Geschenk. Michaela Dengler und Helmut Holzer bleiben ehrenamtliche Burgführer und freuen sich über Zuwachs.

Burgführer gesucht

„Wer ehrenamtlich Burgführungen machen will, darf sich im Tourismusbüro melden“, so Fries. Danach führte Naturpark Ranger Philipp Feldmeier durch den Schlosspark.

rbr

Während des Museumstags konnten Besucher eine öffentliche Probe der Burghofspieler verfolgen. Fotos: Anja Pfeffer