Neue Indoor- und Genusshalle in Steinberg? Große Visionen für Freifläche bei der Holzkugel

Entsteht nur einen Steinwurf von der Erlebnisholzkugel in Steinberg am See entfernt das nächste große Ding? Unternehmer Tom Zeller hat eine Freifläche gegenüber der Freizeitanlage ins Auge gefasst. Wenn alles nach Plan läuft, soll hier ein neuer Komplex in die Höhe schießen, der Bewegung und Ernährung vereint.
Erste Visualisierungen gibt es bereits. Ob die Vision am Ende aber tatsächlich in die Tat umgesetzt wird, steht noch in den Sternen. „Wir sind noch weit weg von einer konkreten Realisierung“, stellt Tom Zeller klar. Denn der umtriebige Geschäftsmann weiß auch, dass Vorhaben in dieser Größenordnung nicht einfach mal so nebenbei verwirklicht werden können.
Indoorspielplatz und Markthalle
Denn das, was der Holzkugelchef da gerne neben dem Freizeitareal am Seeufer bauen würde, hört sich gigantisch an. Die Rede ist von einer Indoor- und Genusshalle. Die soll einen etwa 1500 Quadratmeter großen Indoorspielplatz in nachhaltiger Holzbauweise ebenso beherbergen wie eine Markthalle in der gleichen Größenordnung, die regionale Produkte in den Fokus nimmt – samt eigenem Verkostungsbereich.

Daneben soll es eine Art Grünes Klassenzimmer geben, in dem Kinder lernen sollen, wie Lebensmittel angebaut und verarbeitet werden. Außerdem könnte sich Zeller ein Strohlabyrinth vorstellen sowie eine Möglichkeit zum Ponyreiten.
Zusammengefasst soll die Indoor- und Genusshalle ein Ort sein, „der Kinder spielerisch bewegt, Erwachsene verbindet und uns alle daran erinnert, wie wertvoll gesunde Ernährung und eine aktives Leben für die Zukunft unserer Gemeinschaft sind“, so Zeller.
Sonderbürgerversammlung in Steinberg am 27. Mai
Er sei schon gespannt, wie die ersten Entwürfe bei der Bevölkerung ankommen. Die Gemeinde Steinberg hat am kommenden Dienstag um 19 Uhr im Waldcafé Baumer eine Sonderbürgerversammlung einberufen. Diese richtet sich an alle Bürger in Steinberg am See, allen voran an die Bewohner des Ortsteils Oder. Bei der Versammlung wird Zeller seine Visionen vorstellen.
„Wir wollen nicht über die Köpfe unserer Bürger hinwegentscheiden“, sagt Bürgermeister Harald Bemmerl (SPD). Eine Bürgerversammlung habe sich damals auch schon im Zuge des Baus des Holzkugel-Areals bewährt.
„Sollte es eine zu große Ablehnung gegen das neue Projekt geben, werde ich es nicht mit aller Kraft durchsetzen“
Tom Zeller, Geschäftsführer der inMotion Park Seenland GmbH
Das sieht auch Tom Zeller so. Ihm sei es wichtig, einen Konsens mit den Anwohnern und der Gemeinde zu erzielen. „Sollte es eine zu große Ablehnung gegen das neue Projekt geben, werde ich es nicht mit aller Kraft durchsetzen“, so der Unternehmer.
