Die Donau hat Niedrigwasser – und trotzdem baut Regensburg den Hochwasserschutz auf: Was ist da los?

Sachen gibt’s: Am Donnerstagmittag spazierte ich von der Regensburger Dult in Richtung der Redaktion. Unweit des Eisernen Stegs fiel mir eine ebenso eiserne Stangenkonstruktion ins Auge: der städtische Hochwasserschutz, bestehend aus sogenannten Spundwänden. Dabei hatten wir Ihnen erst vor wenigen Tagen zur Kenntnis gebracht, dass die Donau gerade Niedrigwasser führt.
Ein kurzer Blick ins Internet verrät: Das ist immer noch so. Der Pegel ist sogar noch einmal zurückgegangen im Vergleich zu Dienstag. Inzwischen ist die Donau an der Eisernen Brücke nurmehr 1,93 Meter hoch. Oder anders gesagt: Ich könnte dort stehen und sogar noch schnaufen.
Kurzum: Von einem Hochwasser sind wir meilenweit entfernt. Warum baut die Stadt die Spundwände auf? Liegt da was im Argen? Stadt-Sprecherin Juliane von Roenne-Styra sorgt für Erleichterung. Eine andere bayerische Kommune war zu Gast, um sich den Regensburger Hochwasserschutz mal anzuschauen. Puh! Dann hoffen wir mal, dass wir die Spundwände so schnell nicht mehr brauchen.