Josef Eibl geht als Co-Trainer von Holger Seitz zum FC Bayern München – das sagt er dazu

Nun ist die Katze aus dem Sack. Vilzings schiedender Coach Josef Eibl geht ab Juni als Co-Trainer zur U23 des FC Bayern München. In der Winterpause ist bekannt geworden, dass Vilzings Trainer Josef Eibl nach vier erfolgreichen Jahren seine Trainertätigkeit beim Regionalligisten in Vilzing zum Ende der Saison beenden wird. Und bekanntlich macht er das mit dem Klassenerhalt.
Vor 14 Tagen wurde bekannt, dass Eibl nach seiner Amtszeit am Huthgarten keine Pause einlegen wird und gleich im Anschluss einen neuen Trainerjob antreten wird. Gegenüber unseres Medienhauses erklärt der A-Lizenz-Inhaber warum es ihn zum FC Bayern München zieht, bei dem er Co-Trainer der U23-Regionalligamannschaft werden wird an der Seite von Holger Seitz. Schon im Vorfeld des Vilzinger Heimspiels gegen die Bayern Anfang März wurde darüber spekuliert, dass Eibl nach München gehen könnte. Nun ist es offiziell. Damit gibt es in der kommenden Saison für die DJK ein zweifaches Wiedersehen mit ihrem Ex-Trainer. In einer Pressemitteilung machte die Personalie am Freitagvormittag auch der FC Bayern München offiziell.
Wie kam es nun dazu, dass der Niederbayer in die Hauptstadt geht? „Holger Seitz hatte die Idee, nachdem er auf der Suche nach einem Co-Trainer war, da sich der bisherige Co-Trainer Sebastian Dreier im Verein anders orientieren wird“, sagt Eibl. Seitz sei auf der Suche nach einer starken Persönlichkeit gewesen, die bereits Erfahrungen in der Regionalliga hat. Er fragte bei ihm an, ob er sich die Aufgabe als Co-Trainer vorstellen kann.
Wenn der FC Bayern bei einem anfragt, dann muss man nicht lange überlegen“
Josef Eibl, scheidender Trainer der DJK Vilzing
„Wenn der FC Bayern bei einem anfragt, dann muss man nicht lange überlegen“, sagt Eibl. Nach Rücksprache mit seiner Familie – er ist Vater von drei kleinen Kindern – sagte er zu. Der scheidende DJK-Trainer unterstreicht, dass sein Engagement beim FC Bayern München nichts damit damit zu tun hat, dass er Vilzing verlässt. Die Entscheidung, seine Arbeit bei der DJK nach vier erfolgreichen Jahren zu beenden, war schon gefallen, ehe die Anfrage aus München gekommen ist.
Ab 1. Juni Profi-Trainer
Gegenüber dem Engagement in Vilzing gibt es einen Unterschied, wie der A-Lizenzinhaber informiert: „Der Vertrag läuft ab 1. Juni und ist Vollzeit.“ Heißt: Eibl musste im Vorfeld mit der Schule, bei der er als Lehrer beschäftigt war, um Freistellung bitten. Die Schulleitung kam seiner Bitte nach. „Ich bin der Schulleitung und den Lehrerkollegen sehr dankbar für die Freistellung und dass sie mich im restlichen Schuljahr vertreten“ so Eibl.
Aus Niederbayern wird Eibl nicht wegziehen, wie er sagt, sondern zwischen seinem Wohnort in der Nähe von Straubing und München pendeln, wohl wissend das er nun weniger durchaus weniger daheim sein wird. In München wird er bei seinem neuen Job auch auf seinen Schwager Markus Weinzierl treffen. Der ist bekanntlich Sportlicher Leiter am FC Bayern Campus.
In der offiziellen Pressemitteilung der Bayern wird Weinzierl so zitiert: „Es ist uns wichtig, dass sich auch unsere Trainer stets weiterentwickeln können. Nach zwei Jahren als Assistent bei der U23 wird Basti Dreier nun erstmals einen Cheftrainerposten bei uns übernehmen. Mit Josef Eibl haben wir einen Nachfolger aus der Region gefunden, der in den vergangenen Jahren maßgeblich zum sportlichen Erfolg der DJK Vilzing beigetragen hat. Er kennt die Regionalliga aus dem Effeff, Holger ist von ihm als Trainer überzeugt. Josef passt charakterlich und menschlich sehr gut zu uns und wird auch für neue Impulse sorgen.“