Bürgermeister Schmid: „Der Standort Velburg ist weiter attraktiv“

Trotz aller konjunkturellen Unwägbarkeiten ist im Gemeindebereich von Velburg die Bereitschaft zum Bauen nicht zurückgegangen. Dies wertete Bürgermeister Christian Schmid bei der jüngsten Bau- und Umweltausschusssitzung sowie Stadtratssitzung dahingehend, dass der Standort Velburg weiterhin als attraktiv erachtet wird.
Von Seiten der Stadtverwaltung als auch des Stadtrates als Entscheidungsgremium will man diese Entwicklung weiterhin nachhaltig fördern, ergänzte der Bürgermeister. So wurden dann auch den eingereichten Bauanträgen und -voranfragen – egal ob Wohnbebauung oder gewerbliche Bauvorhaben – seitens der Kommune uneingeschränkt das Einvernehmen erteilt. Rege Bautätigkeit, wenn auch hier erst im Stadium der Erschließungsmaßnahmen, tut sich im Gewerbegebiet Velburg-Nord 2 an der Kreisstraße von Velburg Richtung Reichertswinn, wo die ausführende Firma Strabag aktuell dabei ist, die notwendigen Rohrleitungsverbindungen und Schächte einzubringen. In einem weiteren Schritt werden dann auch die Anschlussverbindungen im Straßenausbau folgen.
Die selbe Firma ist auch bereits seit ein paar Wochen im ersten Bauabschnitt mit dem Neuausbau der Windbergstraße in Velburg beschäftigt, wo ebenfalls umfangreiche bauliche Maßnahmen notwendig werden. Die beiden Maßnahmen gehören mit zu den größten Investitionsposten in der Haushaltsplanung 2025 bei der Stadt Velburg.
Ortstermin in der Windbergstraße
Bei einem für kommenden Montag anberaumten Ortstermin will man sich seitens des Rathauses mit den entsprechenden Fachbereichsvertretern ein Bild davon machen, wie die Arbeiten sowohl in der Windbergstraße als auch im Gewerbegebiet Velburg-Nord 2 vorangehen. Bürgermeister Christian Schmid ist guter Dinge, dass man hier im Zeitplan vorankomme.
Zügig voran geht es auch mit dem Ausbau der Straßen in Hollerstetten. Hierzu gab nun Bürgermeister Schmid bei der Sitzung am Donnerstagabend eine Mitteilung des zuständigen Staatlichen Bauamtes in Regensburg weiter, die besagt, dass nun bis Mitte Juni die Ortsdurchfahrstraße – es handelt sich hier um eine Staatsstraße – für den allgemeinen Durchfahrtsverkehr offiziell freigegeben werden soll. Auf den Tag genau fast zwei Jahre nach der Baustelleneinweisung wäre dann die Ortsdurchfahrt Hollerstetten wieder für den Verkehr frei.
Asphalt ist derzeit schwer zu bekommen
Auch der Ausbau der Straßen in Hollerstetten komme gut voran, ergänzte der Bürgermeister. Wer sich darüber wundere, warum noch nicht asphaltiert werde, wurde dahingehend vom Bürgermeister aufgeklärt, dass es sich aktuell als schwierig erweise, an Asphaltmaterial heranzukommen.
Gedulden werde man sich auch müssen, was die noch ausstehende finanzielle Rate der staatlichen Bezuschussung für das im Mai 2022 seiner Bestimmung übergebene neue Velburger Kulturzentrum Wieserstadl anbelange, sagte der Bürgermeister. Es handle sich dabei um einen mittleren sechsstelligen Förderbetrag. Die beiden noch ausstehenden Bürgerversammlungen für die Bereiche Ronsolden und Günching werden am 12. und 19. Mai nachgeholt. pws