Ist das Bleicher-Anwesen geeignet?

Hemau. Im Rahmen des Projekts „Sorgende Stadt Hemau“ rückt ein mögliches Bauvorhaben in der Regensburger Straße in den Fokus – konkret auf dem sogenannten Bleicher-Anwesen. Bevor jedoch genaue Pläne geschmiedet werden, lud die Stadt Hemau zu einem öffentlichen Standort-Spaziergang ein, um gemeinsam mit interessierten Bürgern einen ersten Eindruck vom Gelände zu gewinnen. Das berichtet die Stadt Hemau in einer Pressemitteilung.
Über 30 Teilnehmende nutzten die Gelegenheit, sich vor Ort ein Bild zu machen und erste Gedanken auszutauschen. Noch ging es nicht um konkrete Baupläne. Vielmehr stand die Frage im Raum: Ist das Areal grundsätzlich geeignet für vielfältige Nutzungen? Die Stadt Hemau setzt auf frühe und umfassende Beteiligung. Geplant sind mehrere Beteiligungsphasen, in denen Ideen und Meinungen aus der Bevölkerung eingebracht werden können. Ziel ist es, gemeinsam ein Konzept zu entwickeln, das den Bedürfnissen vor Ort gerecht wird – von Wohnen über Bildung bis hin zu Pflege, Beratung und Orten der Begegnung.
Erste Ideen aus dem Teilnehmerkreis reichten von Ruhezonen im rückwärtigen Bereich über Wohnbebauung bis hin zu Seminarräumen entlang der Regensburger Straße. Auch das Zusammenspiel mit dem bestehenden Stadtzentrum wurde thematisiert – eine Konkurrenz soll vermieden, Anwohner frühzeitig einbezogen werden.
Zum Abschluss fragte Moderator Dr. Sven Schmuderer die allgemeine Stimmung in der Runde ab: Wie groß ist der Widerstand gegen ein mögliches Bauvorhaben an diesem Ort? Das Ergebnis war eindeutig: Die Anwesenden zeigten sich offen und konstruktiv – ein vielversprechender Start für die nächste Phase der „Sorgenden Stadt Hemau“.