Kommt ’ne Ente zur Entbindung: Tierische Mehrlingsgeburt an der Regensburger Klinik St. Hedwig

So eine Schwangerschaft und vor allem eine Entbindung bergen ja allerhand Risiken. Besondere Vorsicht ließ da eine werdende Mehrlings-Mama walten und quartierte sich bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt ihrer Schwangerschaft im Hedwigsklinikum ein – pünktlich, um dort ihre Eier abzulegen.
Bei der Schwangeren handelte es sich um eine Ente, die sich auf dem Dach der größten Geburtsklinik in Regensburg ein geschütztes Plätzchen suchte. Auch Enten entbinden scheinbar gern in der Nähe zahlreicher Hebammen. „Klar, es könnte ja immer was schiefgehen“, lacht Sabine Beiser, Geschäftsführerin der Klinik St. Hedwig. Dann sei die Entenmama immerhin gleich bei den Expertinnen. Geschlüpft sind die zehn Küken wohl ohne größere Turbulenzen – zu denen kam es erst nach der Entbindung.
Rettung durch die Feuerwehr
Denn Mama und Babys waren plötzlich getrennt. Während die Ente im Garten hinter der Geburtsklinik quakte, watschelten die Küken vorne orientierungslos herum. Die Mutter fand die Küken wieder, aber den Ausgang vom Klinikgelände fanden sie auch gemeinsamen nicht. Eltern – nun menschliche – wurden darauf aufmerksam und riefen die Feuerwehr, berichtet Beiser: „Das war die Attraktion für die Kinder.“ Mit geübtem Griff wurden Entenmama und Küken gerettet und in Kartons in den nahen Stadtpark gebracht. Wie sagt man so schön? Ente gut, alles gut.