„Bundeswehr raus“: Eine weitere Fläche an der Uni Regensburg fällt Vandalismus zum Opfer

Von Marius Göhl · 15. April 2025 um 15:00

Erneut ist die Uni Regensburg mit einer Botschaft, die sich gegen das Militär richtet, beschmiert worden. Den Schriftzug „Bundeswehr raus“ entdeckte ein Student am Montagnachmittag auf dem Unigelände.

Bei dem beschmierten Gebäude handelt es sich um das Gebäude der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften zwischen dem Vielberthgebäude und dem zentralen Hörsaalgebäude. Die Uni ist nicht das erste Mal von Vandalismus dieser Art betroffen. Allerdings ist der Ort, an dem die Schmiererei angefertigt wurde, neu.

Nicht der erste Vorfall

Auffällig ist, dass der Schriftzug erneut in roter Farbe und in Großbuchstaben angebracht wurde. Bereits im Januar entdeckte ein Student solche Schmierereien an der Verbindungsbrücke zwischen dem Audimax und der Zentralbibliothek. Damals forderten die Verunstalter „Militär raus aus der Uni“ und „Klassenkampf statt Wahlkampf“.

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Auf Nachfrage teilte die Uni mit, den aktuellen Fall von Vandalismus zur Anzeige zu bringen und die Schmiererei umgehend entfernen zu lassen. Bei den Vorfällen im Januar übte nicht nur die Uni Kritik.

Die Jungen Liberalen Oberpfalz kritisierten in einer Pressemitteilung die Verunstaltung und forderten ein konsequenteres Vorgehen gegen „staatsfeindliche Organisationen“ an Universitäten. Nun ist erneut eine derartige Verunstaltung aufgetaucht.

Auch die Altstadt war betroffen

Da derartige Schmierereien keine Einzelfälle sind, hat die Uni zum Kontext einen Verdacht. „Wir gehen davon aus, dass sich die Schmiererei gegen das grundsätzliche Verbot von Zivilklauseln an Hochschulen in Bayern richtet“, teilt die Presseabteilung der Universität Regensburg mit.

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Die Vorfälle in diesem Jahr sind nicht neu. Schon im Juni 2024 ist die Uni derartigem Vandalismus zum Opfer gefallen. „Keine Forschung für den Krieg!“, war damals, ebenfalls auf der Verbindungsbrücke zwischen Audimax und Zentralbibliothek, zu lesen. Die Uni hatte den knallroten Schriftzug mit viel Farbe gründlich übermalen müssen.

Auch in der Regensburger Altstadt sind diese Schmierereien nicht unbekannt. Im Vorlauf der Bundestagswahl tauchte am Bismarckplatz und am Donauufer, gegenüber vom Haus der Bayerischen Geschichte, ebenfalls der Schriftzug „Klassenkampf statt Wahlkampf auf.