Schwere Zeiten für den Waldverein

Von Mittelbayerische Zeitung · 11. April 2025 um 21:30

Waldmünchen/Herzogau.

Bei der Jahresversammlung des Waldvereins am Sonntag im Waldhäusl in Herzogau konnte Vorsitzender Ludwig Riederer über viele Aktivitäten berichten: drei Vorstandssitzungen, Holzaktion, Bäume ausgelichtet, Fensterläden neu gestrichen, Feuerlöscher erneuert, Rauchmelder installiert, Fluchttür repariert, Außenanlage gemacht, Steine entfernt und Grundstück hergerichtet für Rasenmäher. Zwei Wanderungen an Neujahr und am Ostermontag wurden abgehalten.

Wanderführer und Wegewart Hans Lintl beklagte, dass nur noch drei Leute als Wegewarte zu wenige seien, um ein Wegenetz von 180 Kilometern zu betreuen. Die Hauptarbeiten liefen sowieso über den Naturpark, der sei besser ausgestattet mit Geräten. Der Waldverein werde sich zurückziehen. Die Teilnehmerzahlen bei Wanderungen sind rückläufig. Der Waldverein will weiterhin Wanderungen anbieten, aber Lintl muss sich zurückziehen. Er appellierte an die Mitglieder, als Wanderführer zu wirken.

Es folgten die Berichte der Hüttenwirtin Inge Riederer und des Kassiers Hans Ederer. Ederer konnte über Neuaufnahmen berichten: Thomas Vitzthum, Stefan Rötzer, Stefan Balk, Michaela Deml (alle aus Waldmünchen), Mario und Stefanie Hallermeier aus Herzogau. Die Vorstände wurden einstimmig entlastet.

Dritter Bürgermeister Wolfgang Kürzinger dankte dem Waldverein für das Engagement. Leider sei der Nachwuchs rückläufig, so Kürzinger.

Die Neuwahl brachte keine Ergebnisse. Es wurde beschlossen, in drei Monaten erneut eine Hauptversammlung abzuhalten. Bis dahin bleibt die alte Vorstandschaft kommissarisch im Amt. Treue Mitglieder wurden geehrt: Heribert Ruhland, Ludwig und Marianne Bauer für 50 Jahre; Rosemarie Lehneis und Franz Steindl für 40 Jahre; Gerlinde Knobloch für 25 Jahre.

wml