Und es bleibt auch in der Zukunft nicht leicht für die Eisbären Regensburg

Wie die Steine von den Herzen aller plumpsten, die in Regensburg und Umgebung etwas mit Eishockey am Hut haben, war von Selb bis nach Hause auf den Domplatz zu hören.
Hätte es sportlich nicht gereicht, wäre das nicht nur die seltene Kuriosität geworden, dass ein Meister in der Folgesaison absteigt (die Club-Fußballer aus Nürnberg von anno dazumal lassen schön grüßen), sondern extrem schade gewesen.
Das in den vergangenen Jahren so mühsam Stein für Stein aufgebaute neue Eishockey-Haus in Regensburg wäre zwar nicht gleich zusammengebrochen, aber in seinen Grundfesten erschüttert worden. Dazu hätte die DEL 2 Trauer getragen: Eine Organisation, die trotz einer Saison des Misserfolgs in der Abstiegsrunde einen noch höheren Zuschauerschnitt erzielt, ist so leicht auch in dieser Erfolgsliga nicht zu ersetzen.
Und doch: Es ist vermessen zu glauben, dass die Eisbären-Zukunft sorgenfrei ist – sportlich wie wirtschaftlich. Denn die zweite Liga boomt und wertet sich ja ständig selbst auf. Diesmal aller Voraussicht nach mit der Düsseldorfer EG, die wohl wie einst Krefeld von oben zum Feld dazustoßen wird.
Das Eisbären-Budget wird sicher aber erst einmal – nicht nur in Relation zur DEG – vergleichsweise knapp bemessen bleiben. Aber mit einem Mittel zwischen Meister 2024 und Vorletzter 2025 wären alle 2026 um diese Zeit ja sicher auch schon einverstanden. Oder?