„Kunstvolles in Stadt und Natur“ ist bei Fotoausstellung im Essinger Memu zu sehen

„Kunstvolles in Stadt und Natur“ lautete der Titel eines Fotowettbewerbs, zu dem der Tourismusverband im Landkreis Kelheim und die Kreissparkasse Kelheim 2024 aufgerufen hatten. Die Sieger wurden nun im Memu in Essing ausgezeichnet. Aus über 200 Einsendungen hatte eine Jury 15 herausragende Fotografien ausgewählt, die nicht nur den Sparkassen-Kalender 2025 schmücken, sondern nun auch in einer Sonderausstellung präsentiert werden.
Jahreslauf in Bildern
Jeder Gewinner durfte das eigene Bild enthüllen. Den Anfang machte Miriam Mayer mit dem Titelbild des Kalenders „Erleuchteter Engel“. Das Foto zeigt eine der Siegesgöttinnen in der Befreiungshalle Kelheim. „Es war ein toller Moment“, erläuterte Mayer mit einem Lächeln.
Rainer Merkls Drohnenaufnahme der Eisinseln im Altwasser bei Eggersberg ziert das Janauar-Blatt. Das Februar-Bild hat Bernhard Knorrn geschossen. Es zeigt den Leuchtturm in Neustadt an der Donau, umhüllt von Schnee. „Das Bild musste ich machen“, sagte er und verriet, dass er den Turm schon in allen Jahreszeiten abgelichtet hat. Bernd Bayer hatte die Jury gleich zweimal überzeugt: Ein Mal mit seinem Foto „Kunstvolles in Abensberg“, das nun für den März steht. Von ihm sind auch die Hopfendolden im Sonnenuntergang.
Das April-Bild hat Mirjam Landfried geschossen – Polarlichter über Essing. „Die fand ich besonderes schön, da ich selbst im April letzten Jahres dieses Phänomen festgehalten habe“, erklärte Jury-Mitglied und Profifotograf Sebastian Pieknik im Gespräch mit unserer Zeitung. Mirjam Landfried war selbst begeistert – beim Fotografieren schon: „Es war so magisch, ich hätte fast vergessen, auf den Auslöser zu drücken“, gab sie zu.
Für den Mai könnte nichts besser passen als Gerhard Metzgers Bild des Mainburger Maibaums am Griesplatz. Den Juni ziert Katharina Haneys Bild vom Sonnenuntergang auf Burg Prunn und für den Juli begeistert Cornelia Tschischkes Foto der Sibirischen Schwertlilien im Frauenforst.
Das August-Bild ist von Ludwig Hartl und zeigt einen Hallertauer Sonnenuntergang. Der September wird von Wolfgang Schriebls Bild der Befreiungshalle geprägt. Dennis Wiencek läutet mit einer „herbstlichen Spiegelung“ bei Essing den Oktober ein. Den November hat sich Philipp Steiger mit seinem Bild „Herbstzauber im Sonnenlicht“ verdient. Das Dezemberbild stammt von Waltraud Ingerl und zeigt ein verschneites Kunstobjekt in Essing, das sie zufällig bei einem Spaziergang gesehen hat. Das Abschlussbild von Tanja Schlagbauer zeigt den „Roßkopf-Winter bei Riedenburg“. Sie erzählte, dass sie oft an diesen Spot kommt.
Tipps für Ausflüge
„Ich kann jedem nur empfehlen, dort einmal einen Ausflug zu machen“, gab sie als Tipp. „Es gab viele Motive, die als Schauplatz für mich als Bewohner des Landkreises neu waren“, gab Jurymitglied Sebastian Pieknik zu. „Die Ruhe und Stille, die viele Bilder wiedergeben, lädt direkt zum Verweilen und Urlaub machen hier ein“, fand er.
Landrat Martin Neumeyer stellte bei der Ausstellungseröffnung fest: „Für Fotografie braucht man Zeit.“ Damit meinte er nicht nur den Weg, das richtige Motiv zu finden bis hin zum fertig bearbeiteten Bild, sondern auch den richtigen Zeitpunkt: Die Bilder für den Kalender passen natürlich zu den Jahreszeiten, weshalb von weißen Winterbildern bis hin zu sommerlichen Motiven alles dabei war.
Essings Bürgermeister Jörg Nowy gratulierte den Gewinnern und stellte das Memu im historischen Pfarrhof als Begegnungsstätte für hochwertige kulturelle Veranstaltungen vor.
Erich Utz, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse überreichte den Gewinnern als Preise Einkaufsgutscheine im Wert von je 100 Euro. Florian Best, Geschäftsführer des Tourismusverband im Landkreis Kelheim sagte, dass auch dieses Jahr wieder ein Wettbewerb stattfinden wird.
Die Ausstellung „Kunstvolles in Stadt und Natur ist ab 26. April bis Ende Juli samstags und sonntags von 13 bis 17 Uhr im Memu Essing zu sehen.



