Adler wollen im Horst spielen
Regensburg. Nervenaufreibende drei Wochen hat Handball-Regionalligist SG Regensburg (4., 24:10 Punkte) vor dem Heimspiel am Samstag um 19.30 Uhr gegen den HT München (3., 25:11) hinter sich. Wegen einer Delle am Boden konnten nur zwei Drittel der Kerschensteiner Sporthalle genutzt werden. Die Verantwortlichen der Adler warteten bis Freitag 17 Uhr auf eine Freigabe durch die Stadtverwaltung, die aber ausblieb. Daraufhin entschieden sie, das Spiel dennoch durchziehen zu wollen.
Trainer Benjamin Herth macht angesichts der eingeschränkten Trainingsbedingungen kein großes Aufsehen: „So etwas kann im Sport passieren, du musst mit den Umständen das Bestmögliche rausholen.“ Verzichten muss der Coach auf Halblinks Konstantin Singwald, ein Fragezeichen steht hinter Linksaußen Bastian Kemmler.
In der Oberliga Nord läuft der ESV 1927 Regensburg (5., 22:14) am Samstag um 20 Uhr beim TV Marktsteft (7., 20:16) auf. In der Frauen-Regionalliga befindet sich die SG Mintraching/Neutraubling (3., 28:10) im Flow. Nach fünf Erfolgen am Stück peilt die Truppe von Trainer Csaba Szücs hinter dem bereits feststehenden Titelträger TSV Ismaning die Vizemeisterschaft an. Auf dem Weg dorthin gilt es am Samstag um 19.30 Uhr den SV München-Laim (9., 15:23) in dessen Halle zu schlagen. „Ich habe nix dagegen, wenn jetzt der sechste Sieg dazukommt“, schmunzelt Szücs.
Jedoch fand unter der Woche angesichts Verhinderter, Angeschlagenen und Kranker nur das Donnerstag-Training statt. Nicht an Bord sind Carina Hempfling und Lucia Mauerer. Derweil genießt der ESV 1927 (6., 22:14) am Samstag um 15 Uhr Heimrecht gegen den HT München (4., 24:14).
owi