In Lappersdorf wirft CSU-Kandidat Franz Rumstadt den Hut in den Ring

Die Kommunalwahlen in Bayern im März 2026 werfen ihre Schatten voraus. In Lappersdorf hat mit Dr. Franz Rumstadt nun der erste Kandidat angekündigt, sich für die CSU um den Bürgermeisterposten der fast 14 400 Einwohner zählenden Gemeinde im Regensburger Speckgürtel bewerben zu wollen.
Er soll offiziell von seiner Partei am 10. April nominiert werden. Die Zustimmung für den 28-Jährigen promovierten Betriebswirt gilt als sicher. Rumstadt hat sich innerhalb der Partei einen Namen als Macher und Netzwerker gemacht. So war er Gründer und Bundesvorsitzender des Studentischen Automobilverbandes Deutschland, heute ist er Präsident des Nachwuchsnetzwerkes. Beruflich arbeitet er seit mehreren Jahren als Projektleiter bei Porsche und für den Vorstand des VW-Konzerns. Seit 2016 ist er Vorsitzender der Jungen Union Lappersdorf und hat die CSU-Jugendorganisation vor Ort neu aufgebaut. Bekannt ist sein Engagement bei den Blechbläsern Hainsacker, wo er auch Trompete spielen gelernt hat. Er hat die Kapelle BlasBrothers gegründet und den Blasmusik-Marathon ins Leben gerufen, bei dem für soziale Zweck gesammelt wird.
Ob der Amtsinhaber von den Freien Wählern, Christian Hauner, wieder zur Wahl antritt, ist noch nicht bekannt. Hauner ist seit 2014 Chef im Rathaus. „Die Freien Wähler Lappersdorf halten Mitte September ihre Nominierungsversammlung ab“, teilte der Ortsvorsitzende der Freien Wähler, Andreas Adlhoch, mit. Bei der SPD habe man noch keine abschließende Entscheidung getroffen. „Wir werden im April unseren Fahrplan für die Wahl festlegen“, erklärte die Vorsitzende des Ortsvereins, Katja Stegbauer. Die Grünen stellen mit Christa Wunderer die dritte Bürgermeisterin im Markt. Eine Kandidatur um den Chefposten schließt Wunderer aktuell für sich aus. „Wir werden uns bei unserem nächsten Treffen im April mit der Wahl befassen“, teilte sie mit. Entscheidungen sollen im Juli fallen.