Vom Krokus bis zur Narzisse: In Regensburg erwacht der Frühling

Sonnenschein, knapp 20 Grad: Die Regensburger zieht es in die Parks und an die Donau. Auch die Farbenpracht der Blumen kommt langsam, aber sicher zum Vorschein.
So ziemlich eine Punktlandung brachte in dieser Woche der Frühling hin: Zeitgleich mit dem astronomischen Frühlingsbeginn streckte der Lenz auch in Regensburg seine Fühler aus. Am Freitag schnupperte er fast schon an der 20-Grad-Marke – und so bekam man einen Vorgeschmack darauf, was die wärmere Jahreszeit alles zu bieten hat.
Viele Regensburger zögerten erst gar nicht und machten sich bei strahlendem Sonnenschein auf in die Parks, um das schöne Wetter zu genießen. Jogger drehten munter ihre Runden, andere breiteten auf der Wiese ihre Picknickdecke aus oder lasen in aller Seelenruhe ein Buch.
Beginn der „besten Zeit“
Die „beste Zeit in Regensburg“ hebe nun begonnen, freuten sich die Freundinnen Corinna und Alba, die im Stadtpark den Nachmittag genossen.
Die Blumenpracht hält noch nicht ganz Schritt, ist aber auf dem besten Weg, sich zu entfalten. Unter anderem lassen sich Krokusse und Narzissen bestaunen – und Blausterne bedecken gleich größere Flächen.
Richtig bunt wird es im April
In den Straßen der Altstadt sind bereits die Kübel bepflanzt, auch wenn manch stark beklebtes Behältnis den Anblick ein wenig trübt. In den Beeten gedeihen vor allem Stiefmütterchen oder Vergissmeinnicht, wie es sich zum Beispiel am Haupt- und Busbahnhof bestaunen lässt. Noch aber sollte man dem Lenz ein wenig Zeit geben, denn so richtig bunt wird es erfahrungsgemäß ab Mitte April zur Tulpenzeit.



