FF Kaspeltshub wurde erhört: Das große Jubiläum zum 125. Geburtstag kann kommen

Von 18. bis 20. Juli feiert die FF Kaspeltshub (Landkreis Schwandorf) ihren 125. Geburtstag. Einiges ist bereits geregelt, aber bis Samstag fehlten der Wehr noch eine Festmutter und eventuell eine Festbraut. Diese sind mit Claudia Wankerl und Sabrina Wankerl nun gefunden.
Als Festleiter für das Jubiläum fungiert Stefan Jobst, 30 Festdamen waren auch schnell gefunden. Und am vergangenen Samstag fand nun das Festmutterbitten der FF Kaspeltshub statt. Um eine Zusage zu erhalten, musste das Anliegen offiziell vorgetragen werden. Dazu trafen sie die Mitglieder der FF Kaspeltshub und die Festdamen am Gerätehaus, um zum Haus der Festmutter zu marschieren. Angeführt wurde der Zug von der Nittenauer Stadtkapelle.
Bittsteller knieten vor dem Haus der Familie Wankerl auf Holzscheiten
Vier große Holzscheite warteten bereits vor der Haustür der Familie Wankerl, auf die sich die Bittsteller bereitwillig knieten. Festleiter Stefan Jobst erklärte, dass sich nicht jede Frau zur Festmutter eigne. Sie müsse sich mit der Feuerwehr verbunden fühlen und am besten auch noch aus der Schar der Aktiven kommen. Claudia Wankerl habe alle diese Vorgaben erfüllt. Sie sei mit ganzem Herzen eine Feuerwehrfrau, sei beim 100. Jubiläum bereits die Festbraut gewesen, sei schon einmal Miss Feuerwehr gewesen und übe momentan das Amt des Kassiers aus.
Claudia Wankerl freute sich sehr über den Besuch der Kameraden und dankte für die Ehre, dass man sie zur Festmutter haben möchte. Sie sagte ja und versprach, eine gute Festmutter sein zu wollen.
Anna Heimerl ist jetzt die Ehrenfestmutter der Feuerwehr
Auch Anna Heimerl war gekommen, sie war Festmutter beim 100. Gründungsfest. Ihr trug Markus Wankerl das Amt der Ehrenfestmutter an. Auch sie sagte gern zu. Dann mussten die Bittsteller erneut auf die Knie gehen, denn sie hatten sich zum Ziel gesetzt, auch eine Festbraut zu gewinnen. Dafür fragten sie bei Sabrina Wankerl an. Auch die ließ sich nicht lange bitten und sagte dem Festkomitee zu.
Nittenaus Bürgermeister Benjamin Boml fungiert als Schirmherr
Nach einem kurzen Umtrunk ging es weiter nach Nittenau. Dort trafen sich die Aktiven, Festmutter, Ehrenfestmutter und Festbraut sowie die Stadtkapelle Nittenau, um gemeinsam zum Rathaus zu marschieren und den Bürgermeister als Schirmherrn zu gewinnen. Benjamin Boml (FW) und seine Frau Katharina erwarteten sie bereits.
Nachdem die Kaspeltshuber Feuerwehrleute Aufstellung genommen hatten, trug Festleiter Stefan Jobst das Anliegen der Wehr vor. Die Festbraut betonte, dass man ihm auch einen Schirm mitgebracht habe, aber keinen Regen- sondern einen Sonnenschirm.
Kaspeltshuber Löschwasser als Geschenk
Überreicht wurde dieser Schirm dann von der Festmutter. Dann gab es noch ein besonderes Schmankerl für den Bürgermeister, nämlich ein Kaspeltshuber Löschwasser, das Bürgermeister Boml gern genießt. Auch solle es ihm den Kontakt zu Petrus erleichtern, um ganz bestimmt für gutes Wetter zu sorgen.
Auch der Bürgermeister sagte direkt zu. „Was soll man auch sagen, wenn gefühlt das ganze Dorf da ist, da kann man nur ja sagen“, erklärte er und betonte, dass er sich schon sehr auf das Fest freue.
Stefan Jobst überreichte dann auch noch Blumen an Katharina Boml, zum Dank dafür, dass sie dem Verein ihren Mann für die drei Festtage ausleiht. Abschließend ließ man sich gemeinsam das mitgebrachte Bier und eine Brotzeit schmecken.
