Ferien in Bayern: Das sind die Termine für die Sommerferien 2025 und 2026

Von Katharina Volk · 26. März 2025 um 12:04

Die Sommerferien in Bayern sind für viele Familien die wichtigste schulfreie Zeit des Jahres. Damit die Ferien-Planung frühzeitig beginnen kann, haben wir die Ferientermine für 2025 und 2026 zusammengestellt. Alles rund um die sechswöchigen Sommerferien im Freistaat erfahren Sie hier.

Sonne, Eis, Freibad, Grillen, Urlaub – die Sommerferien sind wohl die beliebteste Zeit des Jahres. In Bayern beginnen sie heuer am Freitag, 1. August, und enden am Montag, 15. September. 2026 beginnen sie am 3. August und dauern bis zum 14. September. Sechs Wochen lang haben die Schülerinnen und Schüler frei. Anders als in den meisten anderen Bundesländern bleiben die Sommerferienzeiten in Bayern nahezu unverändert: Anfang August bis Mitte September – jedes Jahr. Aber warum eigentlich?

Die Ausnahme Bayern (und Baden-Württemberg)

Die Sommerferien in Deutschland werden von der Kultusministerkonferenz (KMK) langfristig festgelegt. Es gibt dabei ein rotierendes System: Die 16 Bundesländer wechseln sich mit den Ferienterminen ab. Der frühestmögliche Sommerferienbeginn ist demnach der 20. Juni und das späteste Ende der 15. September. Doch Bayern und Baden-Württemberg sind die Ausnahme – sie haben jeweils feste Ferienzeiten.

Der Grund: Beide Bundesländer haben Pfingstferien. „Der Unterrichtszeitraum zwischen den Pfingstferien und den Sommerferien ist wichtig, um noch einen ausreichenden Lern- und Prüfungszeitraum vor dem Ende des Schuljahres zu ermöglichen“, sagte eine Sprecherin des bayerischen Kultusministeriums auf Anfrage. „Dementsprechend liegen die Sommerferien der Ländergruppe Bayern und Baden-Württemberg traditionell gegen Ende des Ferienkorridors der Länder, wohingegen in Ländern ohne Pfingstferien ein früherer Sommerferienbeginn möglich ist.“

Warum unterschiedliche Ferienzeiten?

Im Gegensatz zu Ländern wie Spanien, Frankreich oder Italien, wo die Sommerferien landesweit gleichzeitig beginnen, starten deutsche Bundesländer gestaffelt. Die Kultusministerkonferenz nennt dafür drei Hauptgründe:

• Verkehrschaos vermeiden: Deutschland ist ein wichtiges Transitland, eine gleichzeitige Reisewelle würde Straßen und Bahnstrecken überlasten.

• Urlaubsmärkte entlasten: Die gestaffelten Ferien sorgen für eine gleichmäßige Nachfrage nach Unterkünften und Reisen.

• Vertretungsregelungen erleichtern: Eltern mit schulpflichtigen Kindern können in verschiedenen Zeiträumen Urlaub nehmen.

Das System hat also durchaus seine Gründe – auch wenn es bedeutet, dass die bayerischen Sommerferien oft erst dann starten, wenn in anderen Bundesländern schon wieder die Schule beginnt.