Frühlingshafte Temperaturen lassen so manchen Regensburger die Fastenzeit vergessen

In Bayern nennt man es Frühschoppen, im Englischen heißt es Daydrinking und für andere ist es ein ganz normaler Sonntag. Die ersten Sonnenstrahlen erreichen mit frühlingshaften Temperaturen im Gepäck die Domstadt. Und damit steigt auch – auch tagsüber – die Lust auf ein Bier, ein Glas Wein oder einen Spritz in der nördlichsten Stadt Italiens.
Egal ob am Bismarckplatz, auf der Steinernen Brücke oder am Donauufer: Die Regensburger freuen sich auf den Sommer und leiten diesen verfrüht mit den entsprechenden Getränken schon mal ein.
Der Fasching ist vorbei und schon gibt es erneut die Versuchung, alkoholische Getränke auch unter der Woche zu konsumieren. Gut ist das nicht. Verzichten wollen viele aber auch nicht. Und das, obwohl die Fastenzeit begonnen hat? Die scheint nicht jeden in Regensburg zu interessieren.
Das könnte Sie ebenfalls interessieren: Auch zur Fastenzeit muss man nicht auf alles verzichten: der Sonnenhunger wird gestillt
Und wenn ich ehrlich bin, hätte an manch stressigen Arbeitstag statt Espresso auch ein Spritz nicht geschadet. Gerade als Student war gutes Wetter immer ein Anlass, um ein Kaltgetränk an der Donau zu genießen. Gut, das ist mit dem Berufsleben erstmal Geschichte.
„Erst die Arbeit, dann das Vergnügen“, lernte man ja bereits früh. Das Vergnügen bleibt für mich dann meistens aus. Auf meinem Heimweg erhasche ich vielleicht noch die letzten Sonnenstrahlen des Tages. Das ist aber auch nicht so schlimm. Und gesund. Also startete auch irgendwie meine gewollte, ungewollte Fastenzeit.