Ein donnerndes Babo Helau aus Abensberg

In Abensberg war der Faschingsausklang traditionell der Höhepunkt der närrischen Zeit. Der Faschingsgillamoos lockte wieder zahlreiche Partyfreunde auf den Stadtplatz. Das Kaiserwetter tat das Seine dazu. Langweilig wurde es nicht.
Gute Witterung bei Veranstaltungen ist in Abensberg ja wirklich nichts Besonderes. Am Dienstagnachmittag waren Sonnenschein und zweistellige Plusgrade selbstverständlich genau die Rahmenbedingungen, die man sich für so eine Fete unter freiem Himmel wünscht.
Und so marschierten schon lange, bevor alles begann, die ersten Faschingsfans auf dem Stadtplatz auf. Sie gönnten sich schon etwas Alkoholisches oder schufen mit Steaks die Grundlage dafür. Los ging dann alles pünktlich um 13.33 Uhr mit dem Umzug von der Bahnhofstraße zum Stadtplatz. Einige Vereine, die Kindergärten und freie Gruppen machten dabei mit – angeführt von der Babonia.
Die narrischen Weiber hatten Spaß in Abensberg
Mit dabei war da auch Monika Steinsdorfer. Sie gehörte zu den 16 narrischen Weibern aus Offenstetten, die als Pumuckl mitmarschierten und danach feierten. Eigentlich seien sie der Frauenbund – „wir sind seit mindestens zehn Jahren immer mit einem anderen Motto mit dabei“. Am Unsinnigen waren sie durch den Ortsteil Offenstetten gezogen. „Der Fasching in Omschberg is einfach griabig“, stellte sie fest.
Ähnlich sehen es die Damen vom Abensberger Lampenladen. Die waren zu dieser Zeit schon auf dem Stadtplatz und ließen es sich am Stand vom Weinverein gutgehen. Wie immer sorgten Abensberger Vereine für das leibliche Wohl.
Ideen muss man haben
Jede der Frauen hatte einen Lampenschirm auf dem Kopf. „Wir lassen uns jedes Jahr andere Kostüme einfallen“, erzählten sie, bevor der Zug den Stadtplatz erreicht hatte.
Den schaute sich auch die vierjährige Agnes an. Den Abensberger Fasching kannte sie bisher noch nicht, lebt sie doch eigentlich am Chiemsee. Gemeinsam mit ihrer achtjährigen Schwester Elisabeth besucht sie gerade den Opa in Sandharlanden. „Wir waren auch schon im Kinderfasching in Neustadt“, berichtete Elisabeth.
Spätestens, als der Zug am Stadtplatz angekommen war, herrschte dort tolle Stimmung mit jeder Menge Publikum vor der Bühne. Auf der wechselten sich die Tanzformationen der Babonia ab, es gab auch lustige Spiele für Erwachsene, bei denen eine Goasmaß zu gewinnen war. Im Anschluss spielten noch Trixi und die Partylöwen auf.




















