Volle Skipiste beim Brettlhupferball

Furth im Wald. Wenn Bienen mit Gärtnern Spaß haben, wenn man „Die Sendung mit der Maus“ live sieht sowie Blumen mit Skifahrern und Strauße mit Cola-Flaschen tanzen, dann ist Fasching in Furth – genauer gesagt der Brettlhupferball des Skiclubs. Zu diesem lud der Sportverein am Samstag ins ATT ein. Der Skiclub war über den Andrang überwältigt: Rund 240 Gäste waren kreativ und ließen sich ausgefallene Kostüme für den Maskenball einfallen.
Steffi Macharowsky gab die Skipiste zum Tanzen frei. Von Beginn an war die Tanzfläche gut gefüllt. Die Band Prime Time sorgte für Unterhaltung. Während anfangs Standardtänze getanzt wurden, feierten zur späteren Stunde die Besucher in der Freestyle-Technik. Gemeinsam wurde gesprungen, getanzt, gelacht und mitgesungen bei den Liedern, sodass die „Skipiste“ bis zum letzten Song proppenvoll war. Beim Bobfahrerlied verwandelte sich die Tanzfläche in einen Eiskanal. In Form einer Polonaise wurde durchs ATT gezogen.
Auch in diesem Jahr wurden aktuelle Themen aufgegriffen, als Kostümideen genutzt und in die Tat umgesetzt. So war der aktuelle Nummer-1-Hit „Wackelkontakt“ vertreten – da Oimara mit seiner Lampe aus den 70ern (dieser tritt live am Feuerwehrfest in Grabitz auf). Auch viele Blumenwiesen und Gärtner waren aufgrund der Landesgartenschau heuer auf der Tanzfläche zu sehen.
Der Skiclub hatte eine Einlage parat – das war Skiclub pur. Im Liftstüberl feierten die Skifahrer ausgelassen. Da durften die Musikanten nicht fehlen. Die Einlage riss das Publikum mit. Im Takt klatschten Besucher mit und hatten viel zu Lachen.
Bei der Maskenprämierung durfte eine ausgeloste Jury über das beste Kostüm entscheiden, während sich die Kostümierten von ihrer besten Seite zeigten. Die Entscheidung fiel wie folgt: Während die Hawaii-Urlauber den 3. Platz ergatterten, landete da Oimara mit seiner Lampe aus den 70ern auf dem 2. Platz. Die Siegergruppe der Maskenprämierung waren die Strauße.
Danach wurde die Bar eröffnet. Hier wurden die Cocktails auf den Skiclub abgestimmt. So konnte man unter anderem einen „Babylift“, „Hals und Beinbruch“, „Skihaserl“ oder die „schnelle Abfahrt“ als Drink bestellen.
Es gab allen Grund zu feiern, denn am Samstag wurden Tobias und Alexander Buschek Deutscher Meister im Langlaufen in Oberstdorf. Alexander Buschek performte einen Tag zuvor ebenfalls und ließ sich auch am Freitag zum Deutschen Meister küren. Daher wurde den beiden ein Videogruß nach Oberstdorf geschickt, ihnen zum Meistertitel gratuliert und den Sportlern versichert, dass sie die ganze Nacht ausgiebig feiern und auf ihre Leistung anstoßen.
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