Dramatischer Anblick an Unfallstelle: Mercedes prallt bei Arrach in Anhänger

Glück im Unglück hatten zwei Verkehrsteilnehmer, deren Fahrzeuge bei einer spektakulären Kollision eines Autos mit einem Anhänger nahe Arrach (Landkreis Cham) aufeinandertrafen.
Auf der Staatsstraße 2138 kurz nach Arrach-Vogelwiese wollte der 61-jährige Fahrer einer schwarzen Mercedes-Limousine von Hohenwarth kommend einen vor ihm fahrenden Lkw überholen. Hierbei übersah er einen vor dem Lkw fahrenden grünen Mercedes-Geländewagen mit Anhänger, dessen 71-jähriger Fahrer gerade nach links in die Straße Am Regen abbiegen wollte. Dabei kollidierte der schwarze Mercedes mit dem Anhänger.
Anhänger mitgeschleift und völlig zerstört
Der Aufprall war so heftig, dass der Anhänger über 50 Meter mitgeschleift, völlig zerstört und die gesamte Ladung auf der Fahrbahn verteilt wurde. Der Geländewagen wurde ins Bankett geschleudert und überfuhr ein Verkehrszeichen. Die Limousine, an der Totalschaden entstand, prallte an die Leitplanke und blieb dort stehen. Der Geländewagen kam dagegen vergleichsweise glimpflich davon. Jedoch wurde dessen Anhängerkupplung durch die immense Wucht des Aufpralls etwa 150 Meter weit geschleudert. Der Gesamtsachschaden des Unfalls beläuft sich nach Schätzung der Polizei auf 75.000 Euro.
Wie durch ein Wunder blieben beide Fahrer unverletzt, wurden jedoch vorsorglich in einem Krankenwagen untersucht. Zur Reinigung der Fahrbahn, Verkehrslenkung und Sicherung gegen Brandgefahr wurde die Feuerwehr Arrach alarmiert.
Staatsstraße komplett gesperrt
Die Staatsstraße wurde aufgrund der schwierigen Bergung des Anhängers, welcher sich auf der Leitplanke verkeilte, von Arrach-Vogelwiese bis Arrach-Gewerbepark komplett gesperrt. Deswegen wurde zur Unterstützung die Feuerwehr Haibühl-Ottenzell nachalarmiert. Des Weiteren vor Ort waren KBR Michael Stahl, KBM Konrad Kellner, ein RTW, die Straßenmeisterei Bad Kötzting sowie eine Streife der Polizei Bad Kötzting.
