Faschingsumzug lockte viele Besucher aus der Umgebung nach Essing

Mit 24 Wagen und 17 Fußgruppen war der Essinger Faschingsumzug auch in diesem Jahr sicherlich einer der größeren in der Region. Am Samstag startete der bunte Zug um 13.03 Uhr am Gasthof Ehrl und zog sich anschließend mehr als eineinhalb Stunden lang bis zum Marktplatz, wo es mit dem „Marktplatztreiben“ weiterging.
„Bis 19 Uhr, danach ist Schluss. Die Essinger haben ja den ganzen Tag über Gaudi und irgendwann sei ihnen dann auch ihre Ruhe gegönnt“, berichtete Florian Schäffer vom Kultur- und Faschingsverein Essing der Mittelbayerischen Zeitung im Vorfeld des Zuges. „Danach gehen dann viele noch in die Wirtshäuser“, weiß er aus Erfahrung. Zum 15. Mal organisierte der Kultur- und Faschingsverein Essing den Umzug heuer. Und die Gruppen kommen immer wieder gerne. Ein Teilnehmer aus Viehhausen berichtete, dass sie durchwechseln.
„Ein Jahr Rohr, ein Jahr Saxberg, ein Jahr Essing. Aber in Essing ist die meiste Party!“
Die Zuschauer kommen nach Essing, weil der Zug durch die engen Gassen einfach etwas Besonderes ist. „Man verläuft sich nicht so schnell. Dass es ein wenig beengt ist, macht eine unglaublich schöne Atmosphäre“, sagte eine Frau im Zebrakostüm.
So feierten am Samstagnachmittag Jung und Alt, Essinger und Nicht-Essinger zusammen, „weil der Essinger Faschingsumzug einfach dazugehört“, so die Aussage derjenigen, die jedes Jahr dabei sind.
Sie stört es auch nicht, dass man einige Wagen durchaus aus den Vorjahren kennt. „Manche Partymottos gehen einfach jedes Jahr wieder“, finden die Zuschauer.
Der Wagen des Essinger Kultur- und Faschingsvereins allerdings stach mit einer politischen Aussage gleich am Anfang des Zuges hervor: „Manege frei für den Ampelzirkus“ war zu lesen. Die Bemalung thematisierte unter anderem die Energiewende, Inflation und Wettbewerbsfähigkeit.







