Furth hat mit LGS seine Chance genutzt

Von Mittelbayerische Zeitung · 26. Februar 2025 um 21:30

Toni Schmidt, Sprecher der FW-Fraktion: „Furth im Wald hat die Chancen der Landesgartenschau (LGS) genutzt. Aus heutiger Sicht war es genau der richtige Zeitpunkt, als wir uns 2018 für die Durchführung der LGS beworben und dann auch noch den Zuschlag für 2025 bekommen haben. Die Welt damals schien geordnet ohne Corona, ohne Ukraine-Krieg, ohne Inflation, ohne Wirtschaftskrise.“ Heute hätte wohl kaum jemand den Mut und die Zuversicht, sich um eine LGS zu bewerben. „Immerhin mussten wir in den fünf Jahren von 2021 bis 2025 für die Projekte der Landesgartenschau viel Geld aufbringen – über 23 Millionen Euro. Der Vollständigkeit halber sollte man an dieser Stelle noch ergänzen, dass die Gartenschau zwar das dominierende Thema ist, aber sie ist längst nicht alles. Denn unsere Investitionen umfassen im selben Zeitraum 2021 bis 2025 insgesamt eine Größenordnung von über 85 Millionen Euro. Ohne Fördermittel sind solche Beträge für eine Stadt wie Furth illusorisch. Allein der Eigenanteil von 25-30 Millionen Euro ist ein finanzieller Kraftakt, den man sich nicht nur zutrauen, sondern den man auch aufbringen und schultern muss.“ Für Furth sei die LGS so wichtig, weil notwendige Veränderungen angestoßen und in sehr kurzer Zeit ermöglicht wurden. Schon jetzt gehe man als Further stolz durch die Stadt.