Pollenkalender zur Heuschnupfen-Saison: So erkennen und bekämpfen Sie Allergien

Für rund 15 Prozent der Deutschen beginnt nun wieder eine qualvolle Zeit: die Pollensaison. Wir verraten ihnen, wann welche Pollen fliegen, welche Symptome auf eine Pollenallergie hindeuten und wie man sich schützen kann.
Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) leiden mittlerweile rund 15 Prozent der Deutschen, also rund 12 Millionen Menschen, an einer Pollenallergie. Dabei ist Polle nicht gleich Polle. Manche reagieren auf Hasel, andere auf Birke oder Erle. In Deutschland relevant sind zudem Esche, Eiche, Süßgräser, Roggen, Beifuß und Ambrosia.
Der DWD veröffentlich jeden Tag auf seiner Homepage den Pollenflug-Gefahrenindex. Hasel und Erle sind die ersten beiden, die dort jedes Jahr die Landkarte rot und orange färben. In Bayern schwankt die Warnstufe aktuell zwischen mittel und hoch.
Pollenkalender 2025
Welche Pollen wann zu Problemen wie Heuschnupfen führen können, haben wir in einem Pollenkalender zusammengefasst:
Symptome einer Pollenallergie
Freilich - wer allergisch auf eine oder sogar mehrere Pollen ist, hat kaum Chancen, ihnen zu entgehen, muss teils mit massiven Einschränkungen in der Lebensqualität zu Recht kommen. Ständige Niesattacken, Schnupfen oder Augenjucken gehören zum Alltag. Hinzukommen oftmals Müdigkeit, Schlafstörungen und Kopfschmerzen.
Pollenallergie kann von Jahr zu Jahr unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Bei manchen Betroffenen reichen schon wenige Pollenkörner, um eine starke Reaktion auszulösen. Auch die Umwelteinflüsse wie Rauch, Staub und andere Luftschadstoffe können eine Pollenallergie verschlimmern. Betroffene sollten daher auf Zigaretten und Tabakkonsum verzichten und sich zudem auch keinem Passivrauch aussetzen.
Tipps bei Pollenallergie
Was kann man nun tun, wenn man an einer Pollenallergie leidet? Erster Ansprechpartner ist natürlich der Arzt. Am besten jemand mit Fachrichtung Allergologie. Der wird durch einen umfangreichen Allergietest checken, welche Pollen die Probleme verursachen und gegebenenfalls die entsprechenden Allergie-Mittel verschreiben.
Wenn man weiß, auf welche Pollen man allergisch reagiert, lohnt sich der tägliche Blick auf Warnseiten im Internet, etwa die vom DWD. Wird an diesem Tag der Flug jener Pollen als mittel oder sogar hoch eingestuft, empfehlen sich Tätigkeiten im Haus. Auf Gartenarbeit oder Sport im Freien (abgesehen von Wassersportarten) sollte dann möglichst verzichtet werden.
Wasser ist ein gutes Mittel bei Pollenallergie. Für einen erholsamen Schlaf lohnt sich eine ausgiebige Dusche inklusive Haarwäsche vor dem Zubettgehen.
Und wer dem pollengeplagten Körper eine Pause zur Pollenflugzeit gönnen kann, der plant seinen Urlaub zusammen mit dem Pollenflugkalender. Als Ziel bieten sich natürlich Gebiete mit geringer Belastung an. Ein karibischer Strandurlaub im kalten Februar ist ja nicht das schlechteste – nicht nur wenn man unter Haselpollen leidet.